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Ergänzende Informationen zu meinen aktuellen Lehrveranstaltungen an der Musikhochschule Lübeck im Wintersemester 2021/2022

 
Diese Seite dient zur Ergänzung der Ausschreibungen meiner Veranstaltungen im
Vorlesungsverzeichnis der Musikhochschule Lübeck. Hier finden sich insbesondere auch aktuelle Änderungen und die jeweilige Anrechenbarkeit der einzelnen Veranstaltungen in den verschiedenen Studienordnungen.

=> Bei evtl. Diskrepanzen sind in der Regel die Informationen auf dieser Seite aktueller und sollten deshalb handlungsleitend sein - in Zweifelsfällen hilft eine Anfrage an mich über das Kontaktformular.

 

HerbstCampus der Musikhochschule Lübeck: Einführungswoche für Erstsemester des BA of Arts

Termin: 27. September - 1. Oktober 2021  (in Zusammenarbeit mit verschiedenen Dozent*innen und Mitarbeiter*innen der MHL)

In dieser fünftägigen Kompaktveranstaltung sollen den neuen Studierenden des BA of Arts erste Einblicke in verschiedene Studienfelder und die Studienorganisation gegeben werden. Hierzu finden Veranstaltungen verschiedener Dozierender aus den Bereichen Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Musiktheorie, Chorleitung, Improvisation, Schulische Musizierpraxis, Elementare Musikpädagogik, Inklusion und Erziehungswissenschaft statt, die theoretisch und praktisch in die jeweiligen Fachgebiete einführen. Außerdem erarbeiten die Studierenden eine Performance, mit der sie sich beim Semesterauftakt der Studiengänge "Musik Vermitteln" vorstellen werden. Informationen zu den organisatorischen Abläufen im Rahmen des Studiums und individuelle Studienberatungen runden die Angebote ab.

In diesem Jahr findet erstmals auch eine Einführungswoche für die neuen Studierenden des BA of Music statt. Verschiedene Veranstaltungen werden hierbei auch studiengangsübegreifend durchgeführt.

 

Grundlagen der Schulischen Musizierpraxis: Percussion 1/2

Termine: Donnerstags im Zeitrahmen 12-22 Uhr (in Kleingruppen nach Vereinbarung) in Raum 3.01

Gruppeneinteilung und Terminfestlegungen im Wintersemester 2021/2022: Mittwoch, den 6. Oktober, um 18.00 Uhr in Raum 3.01 - Persönliches Erscheinen ist erforderlich!

=> Im Bachelor of Arts anrechenbar als "Percussion" im Modul BA-Ens 1 (Pflichtveranstaltung)

In dieser Veranstaltung werden die Fähigkeiten vermittelt, Percussionsinstrumente und Stabspiele in heterogenen Lern- und Musiziergruppen einzusetzen. Dies beinhaltet Teilfähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Instrumentenkunde, Spieltechniken, Klanggestaltung, Live-Arrangement und Anleitung von Gruppenprozessen. Die wichtigsten Spieltechniken von Percussionsinstrumenten und der fachgerechte Umgang mit Schlägeln, Sticks und Schrappern werden erlernt und Musizierstücke unterschiedlicher Stilistiken erarbeitet und hiermit eine fundierte Grundlage für den variablen und stilgerechten Einsatz des Instrumentariums in der künstlerischen und pädagogischen Arbeit gelegt.

 

Spezialisierung Schulische Musizierpraxis: Percussion 3-8

Termine: Mittwochs im Zeitrahmen 16-19 Uhr (in Kleingruppen nach Vereinbarung) in Raum 3.01

Gruppeneinteilung und Terminfestlegungen im Wintersemester 2021/2022: Mittwoch, den 6. Oktober, um 17.30 Uhr in Raum 3.01 - Persönliches Erscheinen ist erforderlich!

=> Im Bachelor of Arts und im Master of Education anrechenbar im Wahlmodul

Die Aufbaukurse dienen der individuellen Schwerpunktbildung und Qualifizierung im Bereich Percussion. Anspruchsvollere Rhythmen und Spieltechniken werden erlernt und nach Absprache mit den Teilnehmer/innen in Ensemblestücken, der Begleitung von Bands und in Soloperformances eingesetzt. Die innere Klangvorstellung rhythmischer Strukturen wird präzisiert: Beides ist eine wichtige Grundlage für das Anleiten musikalischer Gruppenprozesse und beeinflusst auch das Musizieren auf dem Hauptinstrument positiv.

 

Percussion / Rhythmische Grundausbildung 1-8

Termine: Mittwochs im Zeitrahmen 16-19 Uhr und donnerstags im Zeitrahmen 12-22 Uhr (in Kleingruppen nach Vereinbarung) in Raum 3.01

Gruppeneinteilung und Terminfestlegungen im Wintersemester 2021/2022: Mittwoch, den 6. Oktober, um 17.30 Uhr in Raum 3.01 - Persönliches Erscheinen ist erforderlich!

 

=> Im Bachelor of Music anrechenbar im Wahlmodul

Die rhythmische Ausbildung wird auf allen Ebenen der Musikpädagogik oft stark vernachlässigt: Während der Spieltechnik, der Intonation oder der formalen Analyse von der musikalischen Früherziehung bis zur Hochschulausbildung breiter Raum gegeben wird, begnügt man sich im Bereich der Rhythmik oftmals mit einem Niveau, das auch ohne systematische Übung erreichbar ist. Ein ausdrucksvoller Vortrag ohne rhythmische Vorstellungskraft und Präzision, besonders in den Bereichen des Microtimings und polyrhythmischer Strukturen, ist jedoch in keiner Stilistik realisierbar.

In diese Lücke zielen die Angebote der Percussion- und Rhythmischen Grundausbildungskkurse: Unabhängig von Hauptinstrument und Literaturspiel beschäftigen wir uns mit verschiedenen Rhythmen und üben das Zusammenspiel in einfachen und komplexen rhythmischen Strukturen. Hierbei werden unterschiedliche Schlaginstrumente eingesetzt und grundlegende Spieltechniken erlernt. Die innere Klangvorstellung rhythmischer Strukturen wird präzisiert, das Gehör für rhythmische Feinheiten geschult und die Fähigkeit entwickelt, bei jeder Art des musikalischen Ausdrucks „auf den Punkt“ zu spielen. Arbeitsschwerpunkte bilden Übungen zur Körperarbeit, Bodypercussion, Höranalysen, bewusstes Gestalten des Microtimings, polyrhythmisches Training, das Zusammenspiel in kleinen Percussion-Ensembles und der Einsatz des Metronoms zur Kontrolle des eigenen Timings. Zur Übung des Zusammenspiels in kontrapunktischen rhythmischen Strukturen kommen hierbei auch traditionelle afrikanische und lateinamerikanische Rhythmen sowie Originalinstrumente aus verschiedenen Erdteilen zum Einsatz.

 

Musizieren mit Schulklassen 1: Gruppenleitung für heterogene Ensembles - Probenmethodik, -planung und -durchführung

Termin: N.V. (nur im Wintersemester)

Terminfestlegung im Wintersemester 2021/2022: Mittwoch, den 6. Oktober, um 17.00 Uhr in Raum 3.01 / Die erste Unterrichtseinheit findet in der Folgewoche in Raum 3.01 statt

=> Im Bachelor of Arts anrechenbar als "Klassenmusizieren" in den Modulen BA-Ens 2 bzw. BA-Ens 3 (Pflichtveranstaltung)
=> Im Bachelor of Music anrechenbar im Wahlmodul

In dieser Veranstaltung werden Instrumentalstücke und Liedbegleitungen in unterschiedlichen Stilistiken und variablen Besetzungen auf Stabspielen und Percussionsinstrumenten musiziert und hierbei die Grundlagen des Musizierens mit Laienensembles anhand konkreter Beispiele analysiert, geübt und reflektiert. Erlernt werden die Fähigkeiten, Schüler in heterogenen Ensembles ihren musikalischen Kompetenzen entsprechend anzuleiten, inklusionsbezogene Lernsituationen im Ensemblemusizieren kriteriengeleitet zu analysieren sowie im Bereich des Klassenmusizierens geeignete binnendifferenzierte Unterrichtsmethoden für inklusives Lernen zu entwickeln.

 

Musizieren mit Schulklassen 2: Arrangieren für für heterogene Ensembles

Termin: N.V. (nur im Sommersemester)

=> Im Bachelor of Arts anrechenbar als "Klassenmusizieren" in den Modulen BA-Ens 2 bzw. BA-Ens 3
=> Im Bachelor of Music anrechenbar im Wahlmodul

Diese Veranstaltung ist als zweiter Basiskurs im Bereich Klassenmusizieren konzipiert. Im Mittelpunkt der überwiegend praktischen Arbeit stehen die Grundprinzipien des Arrangierens für variable Besetzungen, die Erprobung und Reflexion der selbst erstellten Arrangements sowie probenmethodische Übungen. Beim Arrangieren für die Unterrichtspraxis muss sowohl den stiltypischen Besonderheiten jedes Arrangements und den Klangmöglichkeiten der verschiedenen Instrumente, als auch den musikalischen und spieltechnischen Möglichkeiten der Ausführenden besondere Beachtung geschenkt werden. Ausgehend von Analysen der Grundmerkmale verschiedener Stilistiken, der instrumentalen Möglichkeiten und den Bedingungen in heterogen zusammengesetzten Laienensembles werden "einfache" Arrangements konzipiert, geschrieben, musiziert, reflektiert und auf ihre Tauglichkeit in verschiedenen Lerngruppen hin verifiziert.

Für Studierende des BA of Arts ist auch dieser Kurs aufgrund seiner hohen Praxisrelevanz sehr zu empfehlen und sollte deshalb ebenfalls im dritten Studienjahr als zweite Basisveranstaltung im Bereich Schulpraktisches Ensemblemusizieren belegt werden. Von Interessierten anderer Studiengänge kann diese Veranstaltung ebenfalls mit Gewinn besucht werden.

 

Musizierklassen-Grundlagen-Seminar (Wissenschaftliches Seminar im MA of Education)

Termin: Montags 10.15-11.45 Uhr (oder n.V.) im Seminarraum in der Breiten Straße 36-42 oder im Virtuellen Seminarraum Zoom (nur im Wintersemester)

Beginn im Wintersemester 2021/2022: Montag, den 11. Oktober, um 10.15 Uhr

=> Im Master of Education anrechenbar im Modul MV-MEd-Ens (Pflichtveranstaltung)

In diesem für die Arbeit in Musizierklassen, bspw. Bläser-, Streicher-, Gitarren-, Gesangs-, Percussionsklassen, grundlegenden Seminar wird ein Überblick zu Zielen, Inhalten, Methoden, Praxiserfahrungen usw. einer repräsentativen Auswahl von Konzepten zum Klassenmusizieren gegeben. Diese werden analysiert, diskutiert und teilweise auch erprobt mit dem Ziel, Fähigkeiten zu entwickeln, in der Unterrichtspraxis für die jeweiligen Lerngruppen geeignete Modelle und Materialien auszuwählen sowie diese nach Bedarf zu verändern, anzupassen und weiterzuentwickeln. Ein wesentlicher Themenbereich ist außerdem die Einbettung von Musizierklassen in ein umfassendes Konzept musikalischer Bildung an allgemeinbildenden Schulen.

 

Ensemblepraxis: Bandprojekt "BrazilianBeatz" / "Projeto-do-Samba"

Termin: Voraussichtlich mittwochs im Zeitrahmen 19-22 Uhr (oder n.V.) im Probenraum in der Breiten Straße 36-42

=> Im Bachelor of Arts anrechenbar als Pop-Ensemble und im Wahlmodul

=> Im Master of Education, Master of Music und Bachelor of Music anrechenbar im Wahlmodul

Die beiden brasilianischen Ensembleprojekte "BrazilianBeatz" (Band mit Gesang, Bläsersatz, Rhythmusgruppe) und "Projeto-do-Samba" (Street-Percussion) werden zurzeit als ein Ensemble angeboten, mit dem - je nach Besetzung und Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer - sowohl reine Percussion-Arrangements auf brasilianischen Originalinstrumenten als auch auf die jeweiligen Besetzungen zugeschnittene Arrangements traditioneller und aktuelle brasilianischer Songs auf die Straße und/oder auf die Bühne gebracht werden.

Hier ein Überblick über die möglichen Schwerpunkte:

Es werden traditionelle und aktuelle brasilianische Songs verschiedener Stilistiken erarbeitet. Die Instrumentierungen sind hierbei variabel: Neben Gesang, Gitarre, Bass, Keyboard und Percussion kommen oft auch Bläser, Drumset und andere Instrumente zum Einsatz. Auch die Besetzungen wechseln von Stück zu Stück, sodass die Teilnehmer/innen neben ihren Hauptinstrument auch an zusätzlichen Instrumenten Erfahrungen im Bandspiel sammeln können. Die Arrangements orientieren sich an Live-Versionen brasilianischer Künstler, werden jedoch stets den aktuellen Besetzungen und Möglichkeiten angepasst.

Am Beispiel verschiedener Sambarhythmen wird eine Einführung in die brasilianische Percussionsmusik gegeben und hierbei in vorwiegend praktischer Arbeit die traditionellen Rhythmen der großen Sambaschulen in Rio de Janeiro und Salvador da Bahia sowie die Musizierpraxis in kleineren Besetzungen studiert. Die Konzeption „Sambarhythmen im Musikunterricht“ umfasst musikethnologische und methodische Aspekte ebenso wie Grundlagen des Arrangierens und des flexiblen Einsatzes der musikalischen Elemente in heterogenen und inklusiven Lerngruppen. Außerdem werden die wichtigsten Spieltechniken verschiedener Originalinstrumente des Samba erlernt und Zugang zu einer Vielfalt von Stilistiken afro-brasilianischer Percussionsmusik gefunden sowie die rhythmische Kompetenz für jede Art des Musizierens signifikant erhöht. Auch Gruppenleitung heterogener Ensembles kann (bei entsprechenden Kenntnissen der musikalischen Grundlagen, die in der Veranstaltung selbst erworben werden können) unter Anleitung erlernt und geübt werden.

Primäres Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen praktischen Zugang zur Beschäftigung mit brasilianischer Musik zu eröffnen. Hierdurch lernen sie eine der faszinierendsten und innovativsten Musikkulturen intensiv kennen. Die jeweils aktuellen Programme werden regelmäßig auch bei Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Hochschule präsentiert.

 
Projektseminar zur Kindervorlesung der Musikhochschule Lübeck (im Rahmen von "Lübeck hoch 3")

Seminartermine im Wintersemester 2021/2022 n.V.

=> Im Bachelor of Arts anrechenbar als Interdisziplinäres Projekt (IDP) und im Wahlmodul

=> In allen Studiengängen anrechenbar im Wahlmodul

Bereits sieben Mal hat die jährliche Kindervorlesung der Musikhochschule Lübeck stattgefunden. Sie wurde jeweils von einer studentischen Projektgruppe unter der Gesamtleitung von Dr. Michael Pabst-Krueger konzipiert, geplant und durchgeführt. Die inhaltliche und organisatorische Arbeit wird in diesem, entsprechend der Anforderungen des Projektablaufs variabel nach Vereinbarung durchgeführten, Projektseminar geleistet.

Das Programm soll im Anschluss an die Kindervorlesung an der Musikhochschule für mehrere andere Adressatengruppen adaptiert und dann auch außerhalb der Hochschule durchgeführt werden, z.B. in Schulen und außerschulischen pädagogischen Einrichtungen.

Aktuell wird hier die nächste Kindervorlseung geplant, die am 28. Januar 2022 im Großen Saal der MHL stattfinden soll.