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Lehrveranstaltungen an der Musikhochschule Lübeck

 

=> Weitere Informationen finden sich auch auf der Website der Musikhochschule Lübeck

=> Bei evtl. Diskrepanzen sind die Informationen auf dieser Seite stets aktueller und sollten deshalb handlungsleitend sein.

 

Die regelmäßigen Veranstaltungen an der Musikhochschule Lübeck sind größtenteils den Studierenden vorbehalten. Einige Kurse können jedoch auch von externen Interessenten besucht werden:

  • "Musizieren mit Schulklassen 1 (Gruppenleitung für heterogene Ensembles – Probenmethodik, -planung und -durchführung) und Musizieren mit Schulklassen 2 (Arrangieren für heterogene Ensembles) können als Basisveranstaltungen zum Musizieren mit Laienensembles auch von Musiklehrern allgemeinbildender Schulen, Instrumentalpädagogen, Erziehern und anderen Interessierten besucht werden
  • "Projeto-do-Samba", die Sambagruppe der Musikhochschule Lübeck, wird gebildet von Studierenden, Lehrenden und Freunden der Musikhochschule Lübeck und steht auch Externen mit geringen bis professionellen Vorkenntnisen offen

Auf dieser Seite werden sowohl die jeweils aktuell angebotenen als auch weitere, in der Vergangenheit häufiger durchgeführten Lehrveranstaltungen vorgestellt.

Bei Fragen und Anfragen wenden Sie sich bitte an: Fortbildung(ät)pabst-krueger.de

 

InklusionsCampi der Musikhochschule Lübeck

In diesen jeweils mehrtägigen jährlich stattfindenden Kompaktveranstaltungen werden den Studierenden verschiedener musikpädagogischer Studiengänge (BA of Arts, MA of Education, BA of Music - EMP) theoretische Grundlagen und unterrichtspraktische Umsetzungen der Inklusion vermittelt. Hierzu führen ausgewiesene Vertreter*innen verschiedener Fachgebiete Lehrveranstaltungen in Form von Vorträgen, Impulsreferaten, Praxisworkshops und Diskussionen zur Abdeckung der inklusionsspezifischen Lehre durch.

Die Veranstaltungsübersichten der bisher durchgeführten InklusionsCampi der Musikhochschule Lübeck können hier eingesehen werden:

 

HerbstCampus der Musikhochschule Lübeck: Einführungswoche für Erstsemester des BA of Arts

(In der Woche vor dem Vorlesungsbeginn des Wintersemesters)

In dieser viertägigen Kompaktveranstaltung sollen den neuen Studierenden des BA of Arts erste Einblicke in verschiedene Studienfelder und die Studienorganisation gegeben werden. Hierzu finden Veranstaltungen verschiedener Dozierender aus den Bereichen Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Musiktheorie, Chorleitung, Improvisation, Schulische Musizierpraxis, Elementare Musikpädagogik, Inklusion und Erziehungswissenschaft statt, die theoretisch und praktisch in die jeweiligen Fachgebiete einführen. Außerdem erarbeiten die Studierenden eine Performance, mit der sie sich beim Semesterauftakt der Studiengänge "Musik Vermitteln" vorstellen werden. Informationen zu den organisatorischen Abläufen im Rahmen des Studiums und individuelle Studienberatungen runden die Angebote ab.

 

Grundlagen der Schulischen Musizierpraxis: Percussion 1/2

(In Kleingruppen nach Vereinbarung)

In dieser zweisemestrigen Pflichtveranstaltung für Studierende des BA of Arts werden die Fähigkeiten vermittelt, Percussionsinstrumente in heterogenen Lern- und Musiziergruppen einzusetzen. Dies beinhaltet Teilfähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Instrumentenkunde, Spieltechniken, Klanggestaltung, Live-Arrangement und Anleitung von Gruppenprozessen. Die wichtigsten Spieltechniken von Percussionsinstrumenten und der fachgerechte Umgang mit Schlägeln, Sticks und Schrappern werden erlernt und Musizierstücke unterschiedlicher Stilistiken erarbeitet und hiermit eine fundierte Grundlage für den variablen und stilgerechten Einsatz des Instrumentariums in der künstlerischen und pädagogischen Arbeit gelegt.

 

Spezialisierung Schulische Musizierpraxis: Percussion 3-6

(In Kleingruppen nach Vereinbarung)

Die Aufbaukurse für Studierende des BA of Arts und des MA of Education dienen der individuellen Schwerpunktbildung und Qualifizierung im Bereich Percussion. Anspruchsvollere Rhythmen und Spieltechniken werden erlernt und nach Absprache mit den Teilnehmer/innen in Ensemblestücken, der Begleitung von Bands und in Soloperformances eingesetzt. Hierbei werden auch Möglichkeiten der Kooperation mit bestehenden Instrumental-/Vokalensembles genutzt und das Zusammenspiel in anspruchsvollen rhythmischen Strukturen geübt. Die innere Klangvorstellung rhythmischer Strukturen wird hierbei präzisiert und das Gehör für rhythmische Feinheiten geschult: Beides ist eine wichtige Grundlage für das Anleiten musikalischer Gruppenprozesse und beeinflusst auch das Musizieren auf dem Hauptinstrument positiv.

 

Percussion / Rhythmische Grundausbildung 1-6

(In Kleingruppen nach Vereinbarung)

Die rhythmische Ausbildung wird auf allen Ebenen der Musikpädagogik oft stark vernachlässigt: Während der Spieltechnik, der Intonation oder der formalen Analyse von der musikalischen Früherziehung bis zur Hochschulausbildung breiter Raum gegeben wird, begnügt man sich im Bereich der Rhythmik oftmals mit einem Niveau, das auch ohne systematische Übung erreichbar ist. Ein ausdrucksvoller Vortrag ohne rhythmische Vorstellungskraft und Präzision, besonders in den Bereichen des Microtimings und polyrhythmischer Strukturen, ist jedoch in keiner Stilistik realisierbar.

 

In diese Lücke zielen die Angebote der Percussion- und rhythmischen Grundausbildungskurse: Unabhängig von Hauptinstrument und Literaturspiel beschäftigen wir uns mit verschiedenen Rhythmen und üben das Zusammenspiel in einfachen und komplexen rhythmischen Strukturen. Hierbei werden unterschiedliche Schlaginstrumente eingesetzt und grundlegende Spieltechniken erlernt. Die innere Klangvorstellung rhythmischer Strukturen wird präzisiert, das Gehör für rhythmische Feinheiten geschult und die Fähigkeit entwickelt, bei jeder Art des musikalischen Ausdrucks „auf den Punkt“ zu spielen. Arbeitsschwerpunkte bilden Übungen zur Körperarbeit, Bodypercussion, Höranalysen, bewusstes Gestalten des Microtimings, polyrhythmisches Training, das Zusammenspiel in kleinen Percussion-Ensembles und der Einsatz des Metronoms zur Kontrolle des eigenen Timings. Zur Übung des Zusammenspiels in kontrapunktischen rhythmischen Strukturen kommen hierbei auch traditionelle afrikanische und lateinamerikanische Rhythmen sowie Originalinstrumente aus verschiedenen Erdteilen zum Einsatz.

 

Musizieren mit Schulklassen 1: Gruppenleitung für heterogene Ensembles – Probenmethodik, -planung und -durchführung

(Nur im Wintersemester)

Stabspiele und Percussionsinstrumente werden in vieler Hinsicht oft unterschätzt und deren musikalische und pädagogische Möglichkeiten deshalb häufig nur unzureichend genutzt: Mit diesen Instrumenten können klanglich ansprechende und stiltypische Arrangements im Folk-, Pop , Rock-, Latin-, Jazz- und klassischen Bereich jedoch oftmals nicht nur leichter als mit den Originalinstrumenten gespielt, sondern dabei auch klanglich sehr reizvoll und abwechslungsreich gestaltet werden. Grundlegende Spieltechniken auf diesen Instrumenten sind auch für Laien relativ leicht erlernbar, sie müssen jedoch korrekt eingeführt und geübt werden, um ansprechende Klangergebnisse erzielen zu können. Weiterhin werden auch Bandinstrumente, Boomwhackers und "Umweltinstrumente", z. B. Besen, Bälle, Papier, Inhalte der Schultasche usw., genutzt und auf ihre Tauglichkeit für das Laienmusizieren hin untersucht.

In dieser Veranstaltung werden Instrumentalstücke und Liedbegleitungen in unterschiedlichen Stilistiken und variablen Besetzungen auf Stabspielen und Percussionsinstrumenten musiziert und hierbei die Grundlagen des Musizierens mit Laienensembles anhand konkreter Beispiele analysiert, geübt und reflektiert. Erlernt werden die Fähigkeiten, Schüler in heterogenen Ensembles ihren musikalischen Kompetenzen entsprechend anzuleiten, inklusionsbezogene Lernsituationen im Ensemblemusizieren kriteriengeleitet zu analysieren sowie im Bereich des Klassenmusizierens geeignete binnendifferenzierte Unterrichtsmethoden für inklusives Lernen zu entwickeln.

Für Studierende des BA of Arts ist dieser Kurs aufgrund seiner hohen Praxisrelevanz sehr zu empfehlen und sollte im dritten Studienjahr als erste Basisveranstaltung im Bereich Schulpraktisches Ensemblemusizieren belegt werden. Von Interessierten anderer Studiengänge kann die Veranstaltung ebenfalls mit Gewinn besucht werden.

 

Musizieren mit Schulklassen 2: Arrangieren für heterogene Ensembles

(Nur im Sommersemester)

Diese Veranstaltung ist als zweiter Basiskurs im Bereich Klassenmusizieren konzipiert. Im Mittelpunkt der überwiegend praktischen Arbeit stehen die Grundprinzipien des Arrangierens für variable Besetzungen, die Erprobung und Reflexion der selbst erstellten Arrangements sowie probenmethodische Übungen. Beim Arrangieren für die Unterrichtspraxis muss sowohl den stiltypischen Besonderheiten jedes Arrangements und den Klangmöglichkeiten der verschiedenen Instrumente, als auch den musikalischen und spieltechnischen Möglichkeiten der Ausführenden besondere Beachtung geschenkt werden. Ausgehend von Analysen der Grundmerkmale verschiedener Stilistiken, der instrumentalen Möglichkeiten und den Bedingungen in heterogen zusammengesetzten Laienensembles werden "einfache" Arrangements konzipiert, geschrieben, musiziert, reflektiert und auf ihre Tauglichkeit in verschiedenen Lerngruppen hin verifiziert.

Für Studierende des BA of Arts ist auch dieser Kurs aufgrund seiner hohen Praxisrelevanz sehr zu empfehlen und sollte deshalb ebenfalls im dritten Studienjahr als zweite Basisveranstaltung im Bereich Schulpraktisches Ensemblemusizieren belegt werden. Von Interessierten anderer Studiengänge kann diese Veranstaltung ebenfalls mit Gewinn besucht werden.

 
Musizieren mit Schulklassen und musikalischen Arbeitsgemeinschaften 3: Percussion-Ensemble

(Diese Veranstaltung wird derzeit nicht angeboten)

Diese Veranstaltung wendet sich an Studierende mit Vorkenntnissen im Bereich Percussion, Stabspiele, Pauken und Schlagwerk, die z.B. durch den Besuch der Kurse „Percussion 1+2“ erworben werden können (bei vergleichbaren Vorerfahrungen bitte Rücksprache halten).

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Werke der europäischen und nordamerikanischen Literatur für Percussion-Ensembles in unterschiedlichen Besetzungen ebenso wie traditionelle Rhythmen und Arrangements aus anderen Kulturkreisen, z.B. Süd- und Mittelamerika, Afrika, Asien. Hierbei kommen sowohl Bodypercussion, verschiedene Mallet- und Percussionsinstrumente, als auch rockmusikalische Instrumente und traditionelle Orchesterinstrumente zum Einsatz. Die erarbeiteten Stücke können auch in der Ensemblearbeit an Allgemeinbildenden Schulen und Musikschulen gut eingesetzt werden, dienen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch gleichermaßen zur Übung der rhythmischen Präzision, des Microtimings und des Zusammenspiels in rhythmisch komplexen Strukturen. Bei verschiedenen Gelegenheiten werden wir die Ergebnisse unserer Arbeit der interessierten Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb der Hochschule präsentieren: Das Programm wird aufgrund der aktuellen Besetzungen und unter Berücksichtigung von Teilnehmerwünschen in jedem Semester neu zusammengestellt.

 

Musizierklassen-Grundlagen-Seminar (Wissenschaftliches Seminar im MA of Education)

(Nur im Wintersemester)

In diesem für die Arbeit in Musizierklassen, bspw. Bläser-, Streicher-, Gitarren-, Gesangs-, Percussionsklassen, grundlegenden Seminar wird ein Überblick zu Zielen, Inhalten, Methoden, Praxiserfahrungen usw. einer repräsentativen Auswahl von Konzepten zum Klassenmusizieren gegeben. Diese werden analysiert, diskutiert und teilweise auch erprobt mit dem Ziel, Fähigkeiten zu entwickeln, in der Unterrichtspraxis für die jeweiligen Lerngruppen geeignete Modelle und Materialien auszuwählen sowie diese nach Bedarf zu verändern, anzupassen und weiterzuentwickeln. Ein wesentlicher Themenbereich ist außerdem die Einbettung von Musizierklassen in ein umfassendes Konzept musikalischer Bildung an allgemeinbildenden Schulen.

 

Ensemblepraxis: Projeto-do-Samba / Sambarhythmen im Musikunterricht

(Diese Veranstaltung wird derzeit nicht angeboten)

Am Beispiel verschiedener Sambarhythmen (Samba-Batucada, Samba-Reggae, Ilé Aiyê, Maracatú, Funky-Samba, Pagode-Samba, Merengue u. a.) wird eine Einführung in die brasilianische Percussionsmusik gegeben. In vorwiegend praktischer Arbeit studieren wir die traditionellen Rhythmen der Baterias-de-Samba der großen Sambaschulen in Rio de Janeiro und Salvador da Bahia sowie die Musizierpraxis in kleineren Besetzungen. Wir werden unsere rhythmische Kompetenz für jede Art des Musizierens signifikant erhöhen und gleichzeitig wichtige Grundlagen der Musizierpraxis lateinamerikanischer Musik durch praktische Übungen kennen und beherrschen lernen. Gleichzeitig finden wir Zugang zu einer Vielfalt von Stilistiken afro-brasilianischer Percussionsmusik und erlernen die wichtigsten Spieltechniken verschiedener Originalinstrumente des Samba.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das Konzept "Sambarhythmen im Musikunterricht" vermittelt, welches von Dr. Michael Pabst-Krueger entwickelt wurde und inzwischen seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Lerngruppen praktiziert und dabei stetig weiterentwickelt wird. Grundlage des Musizierens mit Laienensembles sind hierbei stets Originalrhythmen aus Brasilien, die für die jeweiligen Gruppenzusammensetzungen so bearbeitet werden, dass einerseits den Spielfähigkeiten der Teilnehmer Rechnung getragen wird, andererseits die jeweiligen Original-Klangeindrücke weitgehend erhalten bleiben. Hierbei kommen flexibel einsetzbare methodische Elemente zum Einsatz, wodurch Lerngruppen mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen und Fähigkeiten jeweils ein maximaler Lernzuwachs ermöglicht wird, die Teilnehmer stark motiviert werden und das klangliche Ergebnis ansprechend und mitreißend klingt.

Das Sambaprojekt „Projeto-do-Samba“ ist ein Angebot an alle Studierenden und Freunde der Musikhochschule Lübeck: Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und mitspielen können Musikerinnen und Musiker mit ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten im Bereich der Rhythmik und der Percussionsinstrumente – musikalische Laien bis zu Hauptfach-Schlagzeugern profitieren gleichermaßen von der Arbeit in diesem Projekt. Angesprochen sind deshalb Studierende aller Fachrichtungen und in beliebigen Semestern, bewusst jedoch auch Interessierte von außerhalb der Hochschule. Im Interesse einer kontinuierlichen und effektiven Arbeit ist für alle Beteiligten eine regelmäßige Teilnahme über mindestens ein Semester erforderlich.

 

Ensemblepraxis: Bandprojekt "BrazilianBeatz"

(Termine wöchentlich zweistündig nach Vereinbarung)

In diesem Bandprojekt werden traditionelle und aktuelle brasilianische Songs verschiedener Stilistiken erarbeitet. Die Instrumentierungen sind hierbei variabel: Neben Gesang, Gitarre, Bass, Keyboards und Percussion kommen oft auch Bläser, das Drumset und weitere Instrumente zum Einsatz. Auch die Besetzungen wechseln von Stück zu Stück, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben ihren Hauptinstrumenten auch an zusätzlichen Instrumenten Erfahrungen im anspruchsvollen Bandspiel sammeln können. Die Arrangements orientieren sich vielfach an Live-Versionen brasilianischer Künstler, werden dabei jedoch stets den aktuellen Besetzungen und Möglichkeiten angepasst.

Primäres Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen praktischen Zugang zur Beschäftigung mit brasilianischer Musik zu eröffnen. Hierdurch lernen sie eine der faszinierendsten und innovativsten Musikkulturen intensiv kennen. Die jeweils aktuellen Programme werden regelmäßig auch bei Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Hochschule präsentiert.

 

Grundlagen der schulischen Musizierpraxis: Bandtraining für Einsteiger / Bandtraining für Aufsteiger

Einsteigerkurs als zweitägige Kompaktveranstaltungen nach Vereinbarung (Termine nach Vereinbarung)

Diese Veranstaltungen wenden sich an Studierende, die sich bisher noch wenig mit Populärer Musik beschäftigt haben oder über keine eigene Spielpraxis in Smallbands verfügen. Die Grundlagen der Spielpraxis typischer Bandinstrumente, z. B. E-Git., E-Bass, Drumset, werden anhand von Spielmodellen erlernt und geübt sowie leichten Band-Arrangements in verschiedenen Stilistiken musiziert, die sämtlich auch in der Arbeit mit Schülergruppen einsetzbar sind. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf grundlegenden Spielweisen der jeweiligen Instrumente in unterschiedlichen Rock-Pop-Stilarten.

Den Teilnehmer/innen wird hiermit ein praktischer Zugang zu Populärer Musik eröffnet, der sie in die Lage versetzt, Populäre Musik aufgrund eigener Erfahrungen stilgerecht, flexibel und handlungsorientiert zu unterrichten und dabei auch evtl. höhere Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler auf deren Instrumenten sinnvoll in den unterrichtlichen Zusammenhang einzubeziehen.

 
Didaktik und Methodik des Musikunterrichts / Unterrichtsplanung

(Diese Veranstaltung wird derzeit nicht angeboten)

In diesem Seminar werden konkrete Unterrichtsstunden zu unterschiedlichen Themen des Musikunterrichts auf der Grundlage verschiedener didaktischer Ansätze und Modelle geplant und erprobt. Hierdurch werden verschiedene Herangehensweisen an Unterrichtsinhalte ebenso thematisiert und hinterfragt wie unterschiedliche methodische Vorgehensweisen und deren Begründungen. Kenntnisse grundlegender musikdidaktischer Literatur sind deshalb sehr hilfreich zur erfolgreichen Absolvierung dieses Seminars.

Der Besuch dieses Seminars ist Voraussetzung für die Anmeldung zum Praktikum im affinen Bereich (BA of Arts) und zum Hauptpraktikum (Staatsexamensstudiengänge) und sollte im Sommersemester vor dem Praktikum belegt werden.

 

Begleitendes Seminar zum Schulpraktikum im BA of Arts (3. Studienjahr)

In Zusammenarbeit mit StDn Sabine Hoene (IQSH)

(Mehrere vierstündige Termine während der Praktikumszeit in den Semesterferien)

Das vierwöchige Schulpraktikum im BA of Arts ist eine der Gelegenheiten, die an der Hochschule erlernten Qualifikationen in der Schulwirklichkeit zu erproben, die Rolle der/des Unterrichtenden einzunehmen, eine mögliche eigene Berufsperspektive kritisch zu hinterfragen und hierdurch neue Impulse für das weitere Studium zu erhalten.

„Was sind die Kennzeichen gelingenden Unterrichts?“ Diese zentrale Frage beschäftigt immer wieder Studierende, wenn sie zum ersten Mal vor einer Klasse oder einem Kurs stehen. Die Erfahrungen im Schulpraktikum werden in diesem Begleitseminar reflektiert und mit musikpädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Inhalten vertieft. Außerdem werden pädagogische Grundprinzipien des Musikunterrichts thematisiert und daraus konkrete Strategien für die Planung und Durchführung von Unterrichtsstunden entwickelt. Methoden zur effektiven Unterrichtsvorbereitung werden vorgestellt und bei der Planung beispielhafter Musikstunden eingesetzt. Die systematische Beobachtung und Analyse von Unterricht mit dem Ziel planbarer Verbesserung der Lehrkompetenz bildet einen weiteren Schwerpunkt dieser Veranstaltung. Nach dem Schulpraktikum werten wir die dort gesammelten Erfahrungen gemeinsam aus und setzen persönliche Ziele für die weitere unterrichtspraktische Arbeit.

Während des Praktikums ergänzen mehrere individuelle Unterrichtsfachberatungen an den Praktikumsschulen durch Dozenten der Hochschule die Inhalte des Seminars (weitere Informationen siehe Praktikumsordnung der Musikhochschule Lübeck). Das Praktikum findet jeweils in den vier Wochen im Anschluss an die Vorlesungszeit des Wintersemesters statt.

 
Kernpraktikum Musik im MA of Education

(Dies Veranstaltung wird aktuell von Prof. Dr. Gaja von Sychowski und Sabine Hoene, IQSH, durchgeführt)

Donnerstags 7.45-9.45 Uhr im Katharineum zu Lübeck und 10.15-12.15 Uhr in der Hochschule

Das Kernpraktikum Musik gliedert sich in verschiedene Teile:

  1. Zweitägiges Blockseminar zu Beginn des Sommersemesters
  2. Übernahme des Musikunterrichts in einer 9. Klasse des Katharineums zu Lübeck
  3. Reflexion des Unterrichts jeweils im Anschluss an die gegebenen Musikstunden

Im Seminar werden Methoden zur effektiven Unterrichtsvorbereitung und in die systematische Beobachtung und Analyse von Unterricht mit dem Ziel planbarer Verbesserung der Lehrkompetenz eingeführt. Eine größere Unterrichtseinheit sowie die einzelnen Unterrichtsstunden werden konzipiert. Anschließend werden die konkreten Ausarbeitungen der einzelnen Unterrichtsstunden in Kleingruppen geplant. Die Unterrichtsstunden können im Teamteaching, in Aufteilung einzelner Unterrichtsphasen auf verschiedene Unterrichtende oder komplett von einer/einem Studierenden erteilt werden. Jede Stunde wird ausführlich nachbesprochen und ausgewertet, dabei jeder/jedem Unterrichtenden detailliertes Feedback gegeben und anschließend werden Konsequenzen für die Weiterarbeit in der Schule und für die/den Unterrichtenden persönlich erarbeitet.

 

Microteaching / Pädagogisches Trainingsseminar 

(Diese Veranstaltung wird derzeit nicht angeboten)

Fünftägige Kompaktveranstaltung in Schule und Hochschule

(Diese Veranstaltung wird derzeit nicht angeboten)

Unterrichten ist ein höchst komplexer Vorgang, bei dem erheblich mehr Faktoren, individuelle Handlungen, Gruppenprozesse, Interaktionen u.v.m. die Lernfortschritte beeinflussen, als vom Unterrichtenden beobachtet, interpretiert und in der konkreten Unterrichtssituation berücksichtigt werden können. Insbesondere weniger erfahrenen Lehrpersonen erscheinen Unterrichtssituationen in größeren Lerngruppen deshalb oftmals sehr unübersichtlich und rational nur unzureichend erfassbar. Hierdurch ergibt sich vielfach eine Einstellung, dass die Fähigkeit „guten Unterricht“ zu gestalten eher eine Persönlichkeitseigenschaft als eine in weiten Teilen erlernbare Fähigkeit sei. Unabhängig von der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung lassen sich jedoch viele Elemente der Gesamtkompetenz „Unterrichten können“ durch gezielte Übungen erheblich verbessern.

Microteaching ist eine Trainingsmethode, bei der einerseits die Komplexität der Unterrichtssituation deutlich reduziert wird, indem mit kleineren Lerngruppen und über einen kürzeren Zeitraum ein überschaubarer Lernstoff bearbeitet wird. Andererseits definiert die/der Unterrichtende für sich persönlich relevante Ziele, die in darauf zugeschnittenen Lernsequenzen selektiv trainiert werden. Hierbei dienen gezielte Beobachtungen, Videoaufzeichnungen und strukturierte Feedbacks der Schaffung einer Grundlage, auf der die/der Unterrichtende anschließend für sich persönlich Konsequenzen für ihre/seine weitere Arbeit ziehen kann.

Microteaching wird als fünftägiges Blockseminar in Zusammenarbeit mit Lübecker Schulen durchgeführt. Es enthält theoretische und praktische Anteile und erfordert von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein intensives Sich-Einlassen auf neue und ungewohnte Situationen – mit dem Ziel der persönlichen und selbstgesteuerten Verbesserung grundlegender pädagogischer Fähigkeiten. Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung werden eigene Unterrichtserfahrungen in einem Umfang vorausgesetzt, wie sie z.B. im Rahmen des Hauptpraktikums oder mehrerer Semesterpraktika mit aktiver Lehrtätigkeit erworben werden können.

 

Begleitendes Seminar zum Einführungspraktikum (Bachelor of Arts, 1. Studienjahr)

(Mehrere zwei- bis achtstündige Termine im Verlaufe von 2 Semestern)

Im 1. Studienjahr des "Bachelor of Arts Musik Vermitteln" ist ein Einführungspraktikum außerhalb des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen zu absolvieren, welches der Berufserkundung im Gesamtbereich der Musikvermittlung dient. Es kann in der Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenarbeit, im Rahmen bestehender Projekte oder Einrichtungen oder als eigenständiges Projekt absolviert werden. Das begleitende Seminar dient zur Vor- und Nachbereitung sowie zur organisatorischen Begleitung des Praktikums und thematisiert übergreifende Themen wie Musikvermittlung, Projektarbeit, Vortragsgestaltung usw. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung für Studierende im 1. Studienjahr.

 

Projektseminar zur Kindervorlesung der Musikhochschule Lübeck (als Weiterführung der entsprechenden Veranstaltung des "MiniMaster Lübeck")

Termine der Kindervorlesungen: Ein Samstag im Sommersemester, um 11.15 Uhr im Großen Konzertsaal oder im Kammermusiksaal der Musikhochschule

(Seminartermine n.V.)

Bereits zum achten Mal soll 2019 die Kindervorlesung der Musikhochschule Lübeck stattfinden, die in der Regel von einer studentischen Projektgruppe unter der Gesamtleitung von Dr. Michael Pabst-Krueger gestaltet wird. Die konzeptionelle und organisatorische Arbeit wird in diesem, entsprechend der Anforderungen des Projektablaufs variabel nach Vereinbarung durchgeführten Projektseminar geleistet.
Die nächste Kindervorlesung der Musikhochschule Lübeck findet im Sommersemester 2018 statt.

Das Programm soll im Anschluss an die Kindervorlesung an der Musikhochschule für mehrere andere Adressatengruppen adaptiert und dann auch außerhalb der Hochschule durchgeführt werden, z.B. in Schulen und außerschulischen pädagogischen Einrichtungen.

 

Medienpraxis im Musikbereich

(Diese Veranstaltung wird derzeit nicht angeboten)

Computer können nützliche Hilfsmittel bei vielen Arbeiten im Musikbereich sein: Sie dienen als Aufnahmegeräte, helfen beim Arrangieren, erstellen Playbacks und Notate, stellen Übungsaufgaben u.v.m. Bei der Unterrichtsvorbereitung kann durch den Einsatz des Computers schneller und effektiver gearbeitet werden. Im Musikunterricht eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten fachspezifischer Wissensvermittlung und in der musikpraktischen Arbeit. Außerdem spielen Computer in vielen Stilistiken Populärer Musik heute eine derart stilprägende Rolle, dass Grundkenntnisse des Computereinsatzes im Musikbereich zum Verständnis dieser Musik unerlässlich sind.

Die wichtigsten musikspezifischen Einsatzmöglichkeiten von Computern werden thematisiert und Übungen zu verschiedenen Einsatzbereichen und Arbeitstechniken durchgeführt. Die Arbeit in diesen Kursen besteht aus Einführungen in die einzelnen Themenbereiche und intensiver praktischer Arbeit in kleinen Gruppen an mehreren Rechnern: Hierdurch wird der Umgang mit dem „Handwerkszeug Musikcomputer“ soweit geübt, dass dieser anschließend gewinnbringend als Instrument und Werkzeug bei der Unterrichtsvorbereitung und im Unterricht selbst eingesetzt werden kann.

 

Kolloquium zum Schulmusik-Projekt

(Diese Veranstaltung ist mit den Staatsexamensstudiengängen ausgelaufen)

Bei der Meldung zur 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien muss die erfolgreiche Teilnahme an einem Projekt nachgewiesen werden. Dieses kann eine Gemeinschaftsarbeit von bis zu drei Studierenden sein und an der Musikhochschule, an einer Allgemeinbildenden Schule oder im Rahmen anderer musikpädagogischer, musikwissenschaftlicher oder künstlerischer Aktivitäten der Studierenden durchgeführt werden. Es soll sich über höchstens zwei Semester erstrecken. Die Planung, Durchführung und Auswertung des Projektes ist in angemessener Form zu dokumentieren und zu präsentieren, z. B. durch einen schriftlichen Bericht und einen Kolloquiumsvortrag.

Das Kolloquium zum Schulmusik-Projekt dient zur inhaltlichen und organisatorischen Begleitung des Projektes. Die Studierenden werden hierbei mit den Grundlagen der Projektarbeit vertraut gemacht und in ihrer selbstständigen Arbeiten bei der Planung, Durchführung und Auswertung ihres Projektes nach Bedarf unterstützt. Weiterhin bietet das Kolloquium ein Forum zur kritischen Diskussion verschiedener Aspekte der Projektarbeit und Hilfen für die Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.