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Themenbereich Musikalische Bildung

 

 

24. EAS-Conference & Europäisches Netzwerk der Musiklehrerverbände. Musikunterricht aktuell, Heft 3, Mai 2016 (S. 30-31). Mainz/Kassel: Bundesverband Musikunterricht.

Neben einem Kurzbericht von der 24. EAS-Conference 2016 bin Vilnius wird hier von der Gründung und den geplanten weiteren Aktivitäten des europäischen Netzwerks der Musiklehrerverbände berichtet, welches in Zusammenarbeit der European Association for Music in Schools (EAS) und des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU) seine Arbeit mit einem ersten Treffen in Vilnius aufgenommen hat.

 

Den kontinuierlichen Musikunterricht im Blick - Interview mit Michael Pabst-Krueger, Bundesvorsitzender des Arbeitskreises für Schulmusik. neue musikzeitung, Ausgabe 9/14 - 63. Jahrgang (S. 11). Regensburg: con brio.

Der neue Bundesverband Musikunterricht soll beim Bundeskongress Musikunterricht im September 2014 in Leipzig gegründet werden. Die Rahmenbedingungen aus AfS-Perspektive sowie die Zielsetzungen und Perspektiven des neuen Verbandes erläutert der AfS-Bundesvorsitzende in diesem aktuellen Interview, welches über den folgenden Link auch online eingesehen werden kann: Den kontinuierlichen Musikunterricht im Blick.

 

Gründung des Bundesverbandes Musikunterricht auf der Zielgeraden. AfS-Magazin, Heft 37, Mai 2014 (S. 30-39). Berlin: AfS-Eigenverlag.

Die Vorbereitungen zur Gründung des Bundesverbandes Musikunterricht sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass jene im Rahmen des Bundeskongresses Musikunterricht am 20. September 2014 in Leipzig vollzogen werden soll. In diesem Artikel werden die Ziele und Aufgaben des neuen Verbandes, die Rahmenbedingungen für die Verbandsstruktur, das Strukturmodell, die Gremien und das Finanzierungsmodell des neuen Verbandes, die Vorteile der Neugründung für die Mitglieder u.v.a. Aspekte ausführlich erläutert. Der vollständige Artikel kann über den folgenden Link heruntergeladen werden: Gründung des Bundesverbandes Musikunterricht auf der Zielgeraden.

 

Der lange Weg zum gemeinsamen Bundesverband Musikunterricht. AfS-Magazin, Heft 36, November 2013 (S. 34-36). Berlin: AfS-Eigenverlag.

Die vielen Initiativen, Überlegungen und Diskussionen zum Zusammenschluss der beiden Musiklehrerverbände VDS und AfS sind in den vergangenen Jahren immer wieder ins Stocken geraten, neu belebt worden und bisher trotz erheblicher Anstrengungen nicht in die Tat umgesetzt worden. In diesem Artikel werden die größten Schwierigkeiten und Probleme, die bei einer Fusion zu lösen sind benannt und die im Jahre 2013 mit neuem Schwung aufgenommenen Aktivitäten zur Gründung eines neuen, gemeinsamen Bundesverbandes besschrieben. Der vollständige Artikel kann über den folgenden Link heruntergeladen werden: Der lange Weg zum gemeinsamen Bundesverband Musikunterricht.

 


 

Themenbereich Lehrerbildung

 

Musikunterricht 3 – Bildung ● Musik ● Kultur Musik erleben Musik  reflektieren.  (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Barth und Prof. Dr. Ortwin Nimczik). Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht (in Vorbereitung).

Kongressband zum 3. Bundeskongress Musikunterricht 2016

Auch zum gerade zu Ende gegangenen 3. Bundeskongress Musikunterricht wird es wieder einen Kongressband geben, der als Band 3 in der Reihe "Musikunterricht" des Bundesverbandes Musikunterricht e.V. voraussichtlich im Mai 2017 in einer Auflage von 6.000 erscheinen wird.
Ziel ist die Darstellung eines repräsentativen Querschnitts durch die vielfältigen Themen des diesjährigen Kongresses. In diesem Band und den hierzu verfügbaren digitalen Medien werden umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt, die in Schule, Hochschule und Bildungspolitik Anwendung finden können und sollen: Von grundlegenden Artikeln zum übergreifenden Kongressthema "Musik erleben - Musik reflektieren", über die Kernpunkte aller Podiumsdiskussionen bis zu unterrichtspraktischen Beiträgen zu zentralen Themenbereichen des Musikunterrichts für Adressatengruppen von der KiTa bis zur Hochschule wird die Bandbreite reichen.
Mehr als 40 Autorinnen und Autoren hat das Herausgeberteam ins Boot geholt, wobei auch diesmal wieder eine Reihe bisher noch weniger publizistisch Aktive mit spannenden neuen Konzepten eingebunden werden konnten.
Weitere Informationen folgen hier und auf der Website des Bundesverbandes Musikunterricht.

 

Musikunterricht 2 – Bildung ● Musik ● Kultur Horizonte öffnen. (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Barth und Prof. Dr. Ortwin Nimczik). Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht, 2015.

Dokumentationsband zum 2. Bundeskongress Musikunterricht 2014 in Leipzig mit Beiträgen verschiedener Referentinnen und Referenten, Grundlegenden Aufsätzen zum Tagungsthema, Transkriptionen von Podiumsdiskussionen, Modellen erfolgreicher Unterrichtspraxis uvm.

 

Klangwelten der Percussion Musikalisches Gestalten mit Percussionsinstrumenten in der Unterrichtspraxis. In: Barth, Dorothee / Nimczik, Ortwin / Pabst-Krueger, Michael (Hrsg.): Musikunterricht 2 – Bildung ● Musik ● Kultur Horizonte öffnen. Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht, 2015 (S. 144-153).

Percussionsinstrumente bieten eine enorm große klangliche Vielfalt und sind an vielen Schulen verfügbar oder zu moderaten Kosten erhältlich. Sie können hervorragend auch in großen und heterogenen Lerngruppen eingesetzt werden. Die jeweiligen elementaren Spieltechniken sind relativ leicht und schnell erlernbar, sodass auch mit geringen oder sehr unterschiedlichen musikalischen Vorerfahrungen und Fähigkeiten abwechslungsreich gemeinsam musiziert werden kann. Hierbei sollte der Klanggestaltung stets große Aufmerksamkeit gewidmet werden, denn diese ist nicht nur ein wesentliches Ziel jeder musikalischen Aktivität und auch des Musikunterrichts, sondern spricht jeden Menschen unmittelbar an – unabhängig von seinen musikalischen Fähigkeiten und Kenntnissen. In der praktischen Arbeit sollten die verschiedenen Spielelemente („musikalischen Bausteine“) sehr variabel entsprechend den Bedingungen der jeweiligen Lerngruppe sowie mit viel Kreativität und Spielwitz eingesetzt werden.

Voraussetzung für klanglich ansprechendes und musikalisch abwechslungsreiches Musizieren mit Percussionsinstrumenten sind zuallererst Kenntnisse der Unterrichtenden über die elementaren Spieltechniken und die klanglichen Möglichkeiten der verschiedenen Instrumente. Dieser Beitrag enthält neben Anregungen zur Arbeit mit dem Instrumentarium und zu flexiblen Arrangements mit unterschiedlichen Spielelementen eine ausführliche "Instrumentenkunde Percussionsinstrumente", die sowohl die elementaren Spieltechniken einer Vielzahl typischer "Schulinstrumente" als auch die jeweiligen Klangideale sowie musikalisch reizvolle Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Instrumente in variablen Arrangements enthält.

 

Inklusion - Eine Herausforderung (auch) für die Musiklehrerbildung (Veröffentlichung im Autorenteam mit Daniel Stemberg). In: Musik & Bildung 3.15. Mainz: Schott Verlag (S. 6).

Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland bereits 2009 in Kraft getreten ist, wird sie bisher in der Musiklehrerbildung noch sehr zögerlich umgesetzt. An der Musikhochschule Lübeck ist ein Modell entwickelt und umgesetzt worden, welches in Analogie zur Grundidee der Inklusion jene als Querschnittsthema in alle Bereichen des Studiums einführt. Die Grundkonzeption sowie erste Maßnahmen zu deren Umsetzung werden in diesem Artikel beschrieben und hierbei auch weitere Schritte sowie offene Fragen aufgezeigt.

 

Populäre Musik in der Lehrerbildung – Eine Initiative zur Verbesserung der Integration Populärer Musik in den Lehramtsstudiengängen Musik. In: Ahlers, Michael (Hrsg.): Popmusik-Vermittlung zwischen Schule, Hochschule und Beruf. Münster: Lit Verlag, 2015 (S. 321-339).

An analysis of the actual integration of Popular Music into teacher training in Germany shows a very fragmented picture: in terms of both quantity and quality, most of the instruction continues to be much more focussed on personal resources at the different institutions than on what is required of music teachers in their professional practice at public schools. On this basis, and with a strong view on the professional field of music education, a team of professors and teachers, backed by experts of the different subjects, worked out a number of recommendations for the various topics of how Popular Music should be integrated into teacher training. This article provides ample and detailed background information on how these recommendations came about, reports on their actual adoption in universities and music academies in Germany, and shows desiderata for the next steps to integrate Popular Music as a natural part into music teacher training.

 

Horizonte öffnen – Eine Frage der Perspektive. In: Musik & Bildung 3.14, "Horizonte öffnen" zum Thema des 2. Bundeskongresses Musikunterricht 2014 in Leipzig. Mainz: Schott Verlag (S. 32-33).

Vom Mitherausgeber dieses Themenheftes von Musik & Bildung, welches sich schwerpunktmäßig der Thematik des im September 2014 in Leipzig stattfindenden 2. Bundeskongress Musikunterricht widmet, wird in diesem Grundsatzartikel eine Einführung in die Kongressthematik gegeben. Hierbei wird das übergreifende Kongressthema aus wissenschaftlicher, pädagogischer und politischer Perspektive beleuchtet sowie mögliche, bzw. erstrebenswerte, Horizonterweiterungen als Chancen des Lernens, der Entwicklung und des Verständnisses herausgearbeitet. In mehreren unterrichtspraktischen Beiträgen werden diese allgemeinen Überlegungen in diesem Heft zusätzlich in konkrete Unterrichtsprojekte umgesetzt.

 

Musikunterricht Heute Band 9 – "Musizieren mit Schulklassen"  (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Terhag). Oldershausen: Lugert Verlag, 2012.

Dokumentationsband zum 43. Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 in Lübeck mit Beiträgen verschiedener Referentinnen und Referenten, Grundlegenden Aufsätzen zum Tagungsthema, Transkriptionen von Podiumsdiskussionen, Modellen erfolgreicher Unterrichtspraxis, Dokumentation der Plakatausstellung zum Kongressthema uvm.

 

Musizieren mit Schulklassen   Neue Unterrichtsmodelle oder selbstverständlicher Bestandteil des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen? In: Pabst-Krueger, Michael / Terhag, Jürgen (Hrsg.): Musikunterricht Heute Band 9 – "Musizieren mit Schulklassen". Oldershausen: Lugert Verlag, 2012 (S. 25-34).

Ausgehend von einer Analyse der aktuellen Situation des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen werden in diesem Aufsatz zunächst Merkmale und Gründe für die Krise musikalischer Bildung herausgearbeitet und in den gesellschaftlichen Gesamtkontext gestellt. Verschiedene Modelle des Musizierens mit Schulklassen werden hinsichtlich ihrer Bildungsziele beleuchtet und die Notwendigkeit eines alle Bereiche musikalischer Erfahrung einschließendem Musikunterrichts begründet, der z. B. Musik hören, sich zur Musik bewegen, Musik anderer Kulturen erfahren, musikalische Erfahrungen reflektieren, über Musik diskutieren usw., einschließen muss. Ziele und Strategien zur Verbesserung der Rahmenbedingungen schulischen Musikunterrichts runden den Artikel ab.

 

Musizieren mit Schulklassen im Mittelpunkt des Musikunterrichts – Begründungen und Konsequenzen für die Musiklehrerbildung. Diskussion Musikpädagogik, Sonderheft S3 zum 43. Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 in Lübeck. Altenmedingen: Hildegard-Junker-Verlag (S. 21-28).

Im Spannungsfeld des an vielen Schulen langsam verschwindenden "normalen" Musikunterrichts auf der einen und den vielen Aktivitäten und Modellen zum Klassenmusizieren auf der anderen Seite werden in diesem Artikel zunächst mögliche Ursachen für die Krise des Musikunterrichts an allgemein bildenden Schulen diskutiert. Anschließend werden aktuelle Entwicklungen aufgezeigt, die zu einer Verbesserung des Musikunterrichts insbesondere im Bereich des aktiven Musizierens mit den Schülerinnen und Schülern führen können, indem insbesondere die Ausbildung künftiger Musik-Lehrkräfte den Anforderungen eines umfassenden, musikalische Primär-Erfahrungen für alle Schüler/innen ebenso bereitstellenden wie Reflexion, Analyse, Synthese, kulturgeschichtliche und musikethnologische Umfelder usw. einschließenden Musikunterrichts angepasst werden. Hierbei werden Ergebnisse der Arbeit der AG Schulmusik und des Arbeitskreises Populäre Musik in der Lehrerbildung sowie die Grundkonzeption des 43. Bundeskongresses für Musikpädagogik in Lübeck zum Thema "Musizieren mit Schulklassen - Praxis * Konzepte * Perspektiven" vorgestellt.

 

Populäre Musik in der Musiklehrerbildung - Eine Initiative zur Verbesserung des Lehramtsstudiums (Veröffentlichung in Co-Autorschaft mit Jürgen Terhag). In: Georg Maas / Jürgen Terhag (Hrsg.): Musikunterricht heute (Band 8) - Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen. 50 Jahre Populäre Musik in der Schule (S. 58-64). Marschacht: Lugert Verlag, 2010.

Im Rahmen des 42. AfS-Bundeskongresses für Musikpädagogik 2009 in Halle/Saale zum Thema „50 Jahre Populäre Musik in der Schule“ wurde von den Autoren dieses Beitrags der „Arbeitskreis Populäre Musik in der Musiklehrerbildung“ gegründet. Sie stellen hier die veränderten Rahmenbedingungen an Schulen und Hochschulen dar, die eine systematische Aufarbeitung des Themenfeldes notwendig macht und die Erarbeitung von Leitlinien und deren Umsetzungsmöglichkeiten an den verschiedenen Ausbildungsinstitutionen hilfreich erscheinen lässt. Erste Ergebnisse für den Bereich der Zugangsbedingungen und Eignungsprüfungen zu den Lehramtsstudiengängen für im Bereich Populärer Musik sozialisierter Bewerber/innen werden vorgestellt sowie Ausblicke auf die weitere Arbeit des Gremiums gegeben.

 

Kann man als Popmusiker Musiklehrer werden? - Neue Herausforderungen für die Musiklehrerbildung (Veröffentlichung in Co-Autorschaft mit Jürgen Terhag). Musik und Unterricht 99, 2. Quartal 2010 (S. 57-60). Marschacht: Lugert Verlag.

Ausgehend von den gravierenden Veränderungen bezüglich der Behandlung Populärer Musik im Musikunterricht an Allgemeinbildenden Schulen in den vergangenen Jahrzehnten öffnen sich nach und nach auch die Musikhochschulen den Inhalten Populärer Musik. Auch nach der Einrichtung entsprechender Studiengänge sowie teilweise möglicher Schwerpunktbildungen im Bereich Populärer Musik sind die Zugangsbedingungen in den Lehramtsstudiengängen für Bewerber/innen mit Sozialisierung in Populärer Musik jedoch noch immer ungünstig. Zur Verbesserung dieser Situation hat der "Arbeitskreis Populäre Musik in der Musiklehrerbildung" beim 42. Bundeskongress für Musikpädagogik zum Thema "Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen - 50 Jahre Populäre Musik in der Schule" im September 2009 die „Hallische Erklärung“ veröffentlicht und anschließend hierzu auch Umsetzungsmöglichkeiten für die Lehramtsstudiengänge erarbeitet. Durch diesen Beitrag sollen die sich abzeichnenden und bereits eingetretenen Veränderungen der Bildungsmöglichkeiten im Bereich Populärer Musik an Musikhochschulen einem größeren Kreis bekannt gemacht werden mit dem Ziel, entsprechend qualifizierte Musiker für ein Lehramtsstudium Musik zu gewinnen.

 

Hallische Erklärung. Veröffentlichung des "Arbeitskreises Populäre Musik in der Musiklehrerbildung" am 25. September 2009 beim 42. Bundeskongress für Musikpädagogik in Halle/Saale.

Ziel dieses Textes ist die Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten derjenigen Studierwilligen zum Studium der Musikpädagogik an Musikhochschulen und Universitäten, die durch Populäre Musik (Pop, Jazz, Rock etc.) sozialisiert wurden. Er wurde von dem beim 42. Bundeskongress für Musikpädagogik zum Thema "Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen - 50 Jahre Populäre Musik in der Schule" im September 2009 in Halle/Saale gegründeten "Arbeitskreis Populäre Musik in der Musiklehrerbildung" in Zusammenarbeit mit weiteren Hochschullehrern aus dem Bereich der Musiklehrerbildung verfasst und ist Teil einer Initiative zur Integration Populärer Musik in alle Teile der Musiklehrerbildung.

Der gesamte Text der "Hallischen Erklärung" findet sich
hier.

 

Einführung von BA/MA-Studienstrukturen an der Musikhochschule Lübeck. Diskussion Musikpädagogik, Heft 29, 1. Quartal 2006 (S. 24-33). Altenmedingen: Hildegard-Junker-Verlag.

Ausgehend von den besonderen Rahmenbedingungen der Musikhochschule Lübeck werden Überlegungen und Prozesse zur Umstrukturierung der Schulmusik-Studiengänge und der gesamten Lehrangebote auf BA/MA-Studienstrukturen dargestellt. Hierbei wird beschrieben, in welcher Weise sowohl den veränderten Bedingungen im Praxisfeld Allgemeinbildende Schulen, als auch den komplexen inhaltlichen und organisatorischen Gegebenheiten des Schulmusikstudiums Rechnung getragen werden kann. Die Hauptaufgabe der Modularisierung aller Lehr-/Lernangebote wird hier anhand eines „Kompetenzmodells Schulmusik“ bearbeitet, welches seinerseits auf die Lehrpläne an den Schulen und die Ausbildungsstandards im Referendariat Bezug nimmt. Der geplante Projekt-Prozess-Ablauf zur Umsetzung der Studienreform wird beschrieben sowie Problemfelder, Befürchtungen und Hoffnungen für die Umsetzungsphase aufgezeigt, wodurch der Charakter eines sich ständig verändernden Arbeitsfeldes verdeutlicht wird.

 

Neue Studienstrukturen im Studiengang Schulmusik an der Musikhochschule Lübeck. vds-magazin 13, November 2005 (S. 51-56). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Im Spannungsfeld schwieriger Rahmenbedingungen für die Lehrerbildung an der Musikhochschule Lübeck aufgrund der räumlich weit entfernten Universitäten und sich verändernder Anforderungen an die Absolventen von Lehramtsstudiengängen wurden in den Jahren 2003-2005 weitreichende Studienreformen durchgeführt. Diese beinhalten die Einführung Berufsbezogener Studienschwerpunkte, Möglichkeiten zu individuellen Profilbildungen im künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Bereich, die Intensivierung von Schulpraktika, Wahlmöglichkeiten bezüglich des zweiten Schulfaches (2 Fächer für die Sekundarstufen I+II, Zweitfach nur für Sek. I oder Musik als alleiniges Unterrichtsfach), die Einrichtung von Aufbaustudiengängen für Diplom-Musikerzieher und -Kirchenmusiker sowie viele interne Innovationen und Verbesserungen. Hierdurch konnte die Attraktivität des Lehramtsstudiums in Lübeck erheblich verbessert und die Anzahl der Studienanfänger deutlich erhöht werden.

 


 

Themenbereich Musizieren mit Schulklassen und Laienensembles

 

Klassenmusizieren. In: Jank, Werner (Hrsg.): Musik-Didaktik: Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Mannheim: Cornelsen Scriptor, 2013 (5., überarbeitete Auflage, S. 158-168).

Klassenmusizieren ist inzwischen zentraler Bestandteil des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen aller Schul- und Altersstufen. In diesem Grundsatzartikel werden historische Einordnungen vorgenommen, die in der Literatur und im fachdidaktischen Sprachgebrauch teilweise unterschiedlich verwendeten Begriffe analysiert und präzisiert, die wichtigsten Intentionen sowie die unterschiedlichen Formen des Musizierens mit Schulklassen beschrieben, Problemfelder benannt und Perspektiven des Klassenmusizieren im Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen aufgezeigt.

Dieser Beitrag wurde im Rahmen der Neuauflage der Musik-Didaktik neu geschrieben um den aktuellen Entwicklungen und der Bedeutung dieses zentralen Bestandteiles musikpädagogischen Handelns Rechnung zu tragen.

 

Live-Arrangement mit Sambarhythmen – Anspruchsvolles und erfüllendes Laienmusizieren unter Nutzung vielfältiger Potenziale in heterogenen Lerngruppen. In: Nimczik, Ortwin / Terhag, Jürgen (Hrsg.): Musikunterricht, Band 1 - Dokumentation zum 1. Bundeskongress Musikunterricht 2012 in Weimar. Kassel: Arbeitskreis für Schulmusik und Allgemeine Musikpädagogik e. V., 2013 (S. 140-155).

 

Die von Jürgen Terhag und Michael Pabst-Krueger seit vielen Jahren unabhängig voneinander entwickelten musikpraktisch-musikpädagogischen Konzeptionen „Live-Arrangement“ und „Sambarhythmen im Musikunterricht“ greifen beide die typischerweise große Heterogenität in Laienensembles und schulischen Lerngruppen auf und machen diese für das aktive Musizieren nutzbar. Sie ermöglichen eine große Flexibilität im Umgang mit musikalischem Material, wodurch das musikalische Endergebnis grundsätzlich unvorhersehbar ist und damit jede Probe und jeder Auftritt zu einem einzigartigen Ereignis wird. Während mit „Live-Arrangement“ prinzipiell genre- und stilunabhängig gearbeitet werden kann, thematisiert „Sambarhythmen im Musikunterricht“ eine zwar große, aber dennoch deutlich umgrenzte Stilfamilie, die hiermit durch unterschiedliche Konzepte und Materialien für die verschiedenen Samba-Stilistiken in ihrer ganzen Bandbreite erfahrbar gemacht wird. Beide Konzeptionen erfordern hohe Kompetenzen der Lehrenden in Bezug auf die Gruppenleitung, eine flexible Steuerung von Gruppenprozessen und die spontane Aufnahme von Impulsen aus der Lerngruppe. Unterschiede bestehen besonders im Umfang von Improvisation und kreativem Gestalten während des Musizierens, die beim Live-Arrangement in der gesamten Gruppe angeregt werden, im Samba dagegen weitgehend unüblich sind und weitgehend beim Gruppenleiter liegen, sowie bei der Übertragung von Leitungsfunktionen auf die Gruppenmitglieder, die im Samba traditionsgemäß unüblich ist und auch in der entsprechenden pädagogischen Konzeption eine geringere Rolle spielt als im Live-Arrangement.

In diesem Artikel werden die Grundlagen und Anwendungsbereiche beider Konzepte skizziert und gegenübergestellt, anschließend werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet sowie Möglichkeiten weitergehender Anwendung von Prinzipien des Live-Arrangements bei der Arbeit mit Sambarhythmen in Laienensembles aufgezeigt.

 

Musikunterricht Heute Band 9– "Musizieren mit Schulklassen"  (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Terhag). Oldershausen: Lugert Verlag, 2012.

Dokumentationsband zum 43. Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 in Lübeck mit Beiträgen verschiedener Referentinnen und Referenten, Grundlegenden Aufsätzen zum Tagungsthema, Transkriptionen von Podiumsdiskussionen, Modelle erfolgreicher Unterrichtspraxis, Dokumentation der Plakatausstellung zum Kongressthema uvm.

 

Samba Reggae. In: mip-journal 35/2012. Rum/Innsbruck: Helbling Verlagsgesellschaft m.b.H. (S. 62-67, incl. Audio- und Videobeispielen auf CD und DVD).

Sambarhythmen bieten für den Musikunterricht mit unterschiedlichsten Lerngruppen reichhaltige und äußerst flexible Einsatz- und Arbeitsmöglichkeiten auf vielen verschiedenen Leistungsniveaus. Sie werden außerdem auch in ihrem Ursprungsland Brasilien intensiv für pädagogische und soziale Zielsetzungen genutzt.

In diesem Artikel werden am Beispiel des Samba Reggae Modelle zum Musizieren von Sambarhythmen in Schulklassen vorgestellt, die auf ganz unterschiedlichen Niveaustufen stilgerecht und motivierend musiziert werden können. Neben reinen Percussion-Grooves und -Arrangements enthält der Beitrag auch Spielmodelle mit Harmonie- und Melodiepattern sowie viele Tipps für die Einstudierungen und zur Realisierung flexibler und klanglich abwechslungsreicher Musizierstunden.

Informationen und Arbeitsaufgaben für die Schülerinnen und Schüler, Originalaufnahmen verschiedener Sambastilistiken auf CD, Anleitungen zum Instrumentalspiel auf DVD, Hinweise zur Übertragung der Rhythmen auf andere "Schul-Instrumente" sowie umfangreiche Literatur-, Medien- und Bezugshinweise runden den Artikel ab.

 

Sambarhythmen im Musikunterricht – Ein Dauerbrenner mit vielen Möglichkeiten und Chancen. In: Musik & Bildung 3.11, "Musizieren mit Schulklassen" zum Thema des 43. Bundeskongresses für Musikpädagogik 2011 in Lübeck. Mainz: Schott Verlag (S. 20-27, incl. Audio- und Videobeispielen auf CD und DVD).

Sambarhythmen bieten für den Musikunterricht mit unterschiedlichsten Lerngruppen reichhaltige und äußerst flexible Einsatz- und Arbeitsmöglichkeiten auf vielen verschiedenen Leistungsniveaus. Sie werden außerdem auch in ihrem Ursprungsland Brasilien intensiv für pädagogische und soziale Zielsetzungen genutzt.

In diesem Artikel wird am Beispiel des Samba Batucada ein Modell zum Arrangieren und Musizieren von Sambarhythmen vorgestellt, welches die im Original hochkomplexen Sambarhythmen durch geschickte Vereinfachungen und Zusammenstellungen von Stimmen und Instrumenten in Arrangements überführt, die auf allen Niveaustufen stilgerecht und motivierend musiziert werden können. Hierbei kann hervorragend auch differenzierend gearbeitet werden, wodurch auch Personen sehr verschiedener Niveaustufen in einem Ensemble zusammenspielen, sich hierbei gegenseitig unterstützen und klanglich ergänzen können.

Neben den musikalischen Grundlagen, Prinzipien zur Bearbeitung und zum Arrangement von Sambarhythmen sowie der Vorstellung der wichtigsten Sambainstrumente und deren Spieltechniken werden verschiedene Spielmodelle, Grooves, Breaks und Arrangements vorgestellt. Hinweise zur Probenmethodik und zur Übertragung der Rhythmen auf andere "Schul-Instrumente" sowie umfangreiche Literatur-, Medien- und Bezugshinweise runden den Artikel ab.

Auf den zum Heft erhältlichen Datenträgern befinden sich Musikbeispiele zu verschiedenen Stilistiken des Samba, Einspielungen der vorgestellten Arrangements und Filmausschnitte aus der Arbeit mit einer Laien-Sambagruppe.

 

Drumgrooves mit vielen Gesichtern - Ohne Drumset voll im Groove... In: Georg Maas / Jürgen Terhag (Hrsg.): Musikunterricht heute (Band 8) - Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen. 50 Jahre Populäre Musik in der Schule (S. 149-156). Marschacht: Lugert Verlag, 2010.

Typische Begleitgrooves für das Drumset können auf vielfältige Weise auch mit der Stimme, als Bodypercussion, mit Percussion-Instrumenten oder Boomwhackers zum Klingen gebracht werden. Sie lassen sich hierbei teilweise sogar harmonisieren, z. B. mit Boomwhackers oder Stabspielen. Die hier dargestellten Materialien stellen die Klangqualität der verschiedenen Arrangements und deren Umsetzbarkeit mit Laienensembles in den Mittelpunkt. Sie enthalten außerdem viele praxiserprobte methodische Hinweise sowie umfangreiche Literaturtipps zu den einzelnen Themenbereichen.

 

Orff´sches Instrumentarium und Klangkultur im Musikunterricht. vds-magazin 19, November 2008 (S. 41-44). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Die besondere Eignung von Percussionsinstrumenten und Stabspielen, dem so genannten Orff´schen Instrumentarium, für das Musizieren mit Laienensembles im Musikunterricht wird hier anhand praxisorientierter Hinweise zu elementaren Spieltechniken typischer Schulinstrumente aufgezeigt. Besondere Beachtung erfährt in diesem Zusammenhang die klangliche Komponente des Instrumentalspiels mit Laienensembles. Unter diesem Gesichtspunkt wird auch die Nutzung von Percussionsinstrumenten in anderen pädagogischen Konzepten, hier am Beispiel von Drum Circles, einer kritischen Betrachtung unterzogen. Dabei werden insbesondere musikpädagogisch problematische Aspekte einer überwiegend funktionalen Nutzung von Musikinstrumenten im Musikunterricht thematisiert. Hinweise auf empfehlenswerte, klanglich reizvolle und stilistisch variantenreiche Literatur für die Arbeit mit Percussionsinstrumenten und Stabspielen sowie zur Objekt- und Bodypercussion runden diesen Artikel ab.

 

Gruppenmusizieren im Musikunterricht an Allgemeinbildenden Schulen. Überlegungen zum Praxis-Theorie-Bezug in musikalischen Bildungsangeboten an Schulen. vds-magazin 18, April 2008 (S. 60-63). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Das Spannungsverhältnis von Instrumental-/Gesangsklassen einerseits und Musikunterricht traditioneller Prägung andererseits wird zum Anlass einer Analyse der aktuellen Krise musikalischer Bildung an Allgemeinbildenden Schulen genommen und dabei insbesondere der vielfach fehlende Praxis-Theorie-Bezug in beiden Formen musikalischer Lernangebote problematisiert. Die für eine intensive Vernetzung musikalischer Primärerfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit musiktheoretischen, -historischen und ‑wissenschaftlichen Lerninhalten erforderlichen Kompetenzen bei den Lehrkräften werden aufgezeigt und entsprechende Anforderungen an die Ausbildung von Musiklehrerinnen und Musiklehrern dargestellt.

 

Sambarhythmen im Musikunterricht – ein Dauerbrenner mit vielen Möglichkeiten und Chancen. vds-magazin 16, Mai 2007 (S. 63-66). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Die musikalischen Merkmale des Samba werden analysiert und Möglichkeiten zur Vereinfachung für die Arbeit mit Laienensembles aufgezeigt. Die wichtigsten Instrumente des Samba und ein Arrangement "Minimal Batucada" werden vorgestellt, wodurch die stilistischen Besonderheiten der Karnevalsrhythmen aus Rio de Janeiro auf spieltechnisch einfache Weise, aber dennoch stiltypisch, zum Klingen gebracht werden können.

 


 

Themenbereich Musikunterricht allgemein

 

Musikproduktion: Von der Idee zur CD – eine Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 9/10. In: Sabine Hoene u.a. (Hrsg.): Materialien für den Musikunterricht in der Sekundarstufe I. Kronshagen: Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, 2008.

Anhand aufbauender Bausteine für den Musikunterricht in der Allgemeinbildenden Schule wird ein Unterrichtsmodell vorgestellt welches die verschiedenen Aspekte und Produktionsschritte der Musikproduktion populärer Musik für die Lernenden praktisch erfahrbar macht:

Baustein 1:  Erstellen eines Produktionsplanes „Von der Idee zur CD“
Baustein 2:  Praktische Arbeit mit einem Recording-Programm
Baustein 3:  Singen und Spielen eines modular aufgebauten Musikstücks
Baustein 4:  Aufnahme aller Teile eines Musikstücks im Playback-Verfahren
Baustein 5:  Bearbeiten,
Arrangieren, Abmischen, Brennen
Baustein 6:  Ein Marketing-Konzept für die eigene CD
Baustein 7:  Remix vorhandener Einspielungen
Baustein 8:  Analyse von Musikaufnahmen, Musikvideos, Artikeln in Musikzeitschriften

 


 

Themenbereich E-Learning

Siehe hierzu auch die Webpräsenz  www.musikstunde-online.de

 

Musikstunde-ONLINE: Musikpädagogische Fortbildung im Virtuellen Klassenraum. Hildesheim – Zürich – New York: Georg Olms Verlag, 2006.

Musikstunde-Online ist ein Projekt, das sich der Entwicklung und Durchführung musikpädagogischer Fortbildung über synchrone Lernplattformen im Internet widmet. Hierbei treffen sich Lerngruppen zu festen, im Vorhinein vereinbarten Zeiten jeweils in einem abgeschlossenen virtuellen Raum im Internet und lernen – ähnlich den Präsenzveranstaltungen in einem Klassenverband – in direkter, zeitgleicher Interaktion zwischen allen Beteiligten.

Der Autor und zugleich Projektinitiator präsentiert in der vorliegenden Studie Möglichkeiten für synchrones Lernen über das Internet zu musikwissenschaftlichen, musiktheoretischen, fachdidaktischen und musikpraktischen Themen. Ausgehend von Analysen des medialen und des musikpädagogischen Umfeldes zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird ein Konzept für musikpädagogisches Lernen in Echtzeit über das Internet vorgestellt und mit Beschreibungen verschiedener Unterrichtsstunden veranschaulicht, welches auf viele verschiedene Inhaltsbereiche und Lerngruppen übertragbar ist. Dabei gelingt es, die grundsätzliche Eignung des Mediums „Virtueller Klassenraum“ für musikalische Unterweisung im Allgemeinen sowie für musikpädagogische Fort- und Weiterbildung im Besonderen deutlich zu machen.

=> Zwei Rezensionen zu diesem Buch können unter folgenden Links eingesehen werden: