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Themenbereich Lehrerbildung

 

Inklusion – für Musikhochschulen eine besondere Herausforderung: Problemaufriss und Fallbeispiel Musikhochschule Lübeck. Diskussion Musikpädagogik, Heft 79, 3. Quartal 2018 (S. 24-31). Hamburg: Hildegard-Junker-Verlag.

Ausgehend von einer Analyse der zur Umsetzung von Inklusion an Musikhochschulen zu bearbeitenden Aufgabenfelder werden in diesem Artikel die wichtigsten inklusionsbezogenen Aktivitäten an der Musikhochschule Lübeck vorgestellt, die in Teilen auch als best practice dienen können. Auf Grundlage der standortspezifischen Rahmenbedingungen sind in Lübeck bereits seit mehreren Jahren inklusive Lerninhalte in den lehramtsbezogenen Studiengängen implementiert: Der Weg zum aktuellen Stand, Erfahrungen bei der Umsetzung und offene Fragen sowie Perspektiven für einen Transfer in die künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Studiengänge werden hier dargestellt. Weitere aktuelle Maßnahmen und Desiderata auf dem Weg zur inklusiven Hochschule ergänzen das Gesamtbild und zeigen dabei auch den großen Umfang der insgesamt zu bearbeitenden Aufgabenfelder.

 

Dorothee Barth / Ortwin Nimczik / Michael Pabst-Krueger: Musikunterricht 3Dorothee Barth / Ortwin Nimczik / Michael Pabst-Krueger: Musikunterricht 3Musikunterricht 3 – Bildung ● Musik ● Kultur Musik erleben Musik reflektieren.  (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Barth und Prof. Dr. Ortwin Nimczik). Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht, 2017.

Der Kongressband zum 3. Bundeskongress Musikunterricht 2016

Auch zum 3. Bundeskongress Musikunterricht 2016 in Koblenz ist als Band 3 der Reihe "Musikunterricht" des Bundesverbandes Musikunterricht e.V. wieder ein Kongressband in einer Auflage von 5.500 erschienen.

Ziel ist die Darstellung eines repräsentativen Querschnitts durch die vielfältigen Themen des diesjährigen Kongresses. In diesem Band und den hierzu verfügbaren digitalen Medien werden umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt, die in Schule, Hochschule und Bildungspolitik Anwendung finden können und sollen: Von grundlegenden Artikeln zum übergreifenden Kongressthema "Musik erleben - Musik reflektieren", über die Kernpunkte aller Podiumsdiskussionen bis zu einer Vielzahl unterrichtspraktischer Beiträge zu zentralen Themenbereichen des Musikunterrichts für Adressatengruppen von der KiTa bis zur Hochschule reicht die Bandbreite dieses Kongressbandes.

48 Autorinnen und Autoren hat das Herausgeberteam ins Boot geholt, wobei auch diesmal wieder eine Reihe bisher noch weniger publizistisch Aktive mit spannenden neuen Konzepten eingebunden werden konnten.

 

Kongressensembles beim Bundeskongress Musikunterricht. In: Barth, Dorothee / Nimczik, Ortwin / Pabst-Krueger, Michael (Hrsg.): Musikunterricht 3 – Bildung ● Musik ● Kultur Musik erleben Musik reflektieren. Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht, 2017 (S. 206-209).

Kongressensembles bilden seit vielen Jahren feste Bestandteile der Bundeskongresse Musikunterricht des Bundesverbandes Musikunterricht e.V. und ihrer Vorläufer, der Bundeskongresse Musikpädagogik des Arbeitskreises für Schulmusik e.V. In diesem Artikel werden die musikpädagogischen und veranstaltungskonzeptionellen Grundlagen sowie die hiermit verfolgten Intentionen dieser Kongressensembles dargestellt, bewährte Ensembletypen und Veranstaltungsformate beschrieben, Erfahrungen aus der langjährigen Durchführung berichtet und analysiert sowie Ausblicke auf die weiteren Planungen für dieses Veranstaltungsformat gegeben.

 

Dorothee Barth / Ortwin Nimczik / Michael Pabst-Krueger: Musikunterricht 2Dorothee Barth / Ortwin Nimczik / Michael Pabst-Krueger: Musikunterricht 2

Musikunterricht 2 – Bildung ● Musik ● Kultur Horizonte öffnen. (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Barth und Prof. Dr. Ortwin Nimczik). Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht, 2015.

Kongressband zum 2. Bundeskongress Musikunterricht 2014

Dokumentationsband zum 2. Bundeskongress Musikunterricht 2014 in Leipzig mit Beiträgen verschiedener Referentinnen und Referenten, Grundlegenden Aufsätzen zum Tagungsthema, Transkriptionen von Podiumsdiskussionen, Modellen erfolgreicher Unterrichtspraxis uvm.

 

Klangwelten der Percussion Musikalisches Gestalten mit Percussionsinstrumenten in der Unterrichtspraxis. In: Barth, Dorothee / Nimczik, Ortwin / Pabst-Krueger, Michael (Hrsg.): Musikunterricht 2 – Bildung ● Musik ● Kultur Horizonte öffnen. Kassel/Mainz: Bundesverband Musikunterricht, 2015 (S. 144-153).

Percussionsinstrumente bieten eine enorm große klangliche Vielfalt und sind an vielen Schulen verfügbar oder zu moderaten Kosten erhältlich. Sie können hervorragend auch in großen und heterogenen Lerngruppen eingesetzt werden. Die jeweiligen elementaren Spieltechniken sind relativ leicht und schnell erlernbar, sodass auch mit geringen oder sehr unterschiedlichen musikalischen Vorerfahrungen und Fähigkeiten abwechslungsreich gemeinsam musiziert werden kann. Hierbei sollte der Klanggestaltung stets große Aufmerksamkeit gewidmet werden, denn diese ist nicht nur ein wesentliches Ziel jeder musikalischen Aktivität und auch des Musikunterrichts, sondern spricht jeden Menschen unmittelbar an – unabhängig von seinen musikalischen Fähigkeiten und Kenntnissen. In der praktischen Arbeit sollten die verschiedenen Spielelemente („musikalischen Bausteine“) sehr variabel entsprechend den Bedingungen der jeweiligen Lerngruppe sowie mit viel Kreativität und Spielwitz eingesetzt werden.

Voraussetzung für klanglich ansprechendes und musikalisch abwechslungsreiches Musizieren mit Percussionsinstrumenten sind zuallererst Kenntnisse der Unterrichtenden über die elementaren Spieltechniken und die klanglichen Möglichkeiten der verschiedenen Instrumente. Dieser Beitrag enthält neben Anregungen zur Arbeit mit dem Instrumentarium und zu flexiblen Arrangements mit unterschiedlichen Spielelementen eine ausführliche "Instrumentenkunde Percussionsinstrumente", die sowohl die elementaren Spieltechniken einer Vielzahl typischer "Schulinstrumente" als auch die jeweiligen Klangideale sowie musikalisch reizvolle Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Instrumente in variablen Arrangements enthält.

 

Inklusion - Eine Herausforderung (auch) für die Musiklehrerbildung (Veröffentlichung im Autorenteam mit Daniel Stemberg). Musik & Bildung 3.15. Mainz: Schott Verlag (S. 6).

Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland bereits 2009 in Kraft getreten ist, wird sie bisher in der Musiklehrerbildung noch sehr zögerlich umgesetzt. An der Musikhochschule Lübeck ist ein Modell entwickelt und umgesetzt worden, welches in Analogie zur Grundidee der Inklusion jene als Querschnittsthema in alle Bereichen des Studiums einführt. Die Grundkonzeption sowie erste Maßnahmen zu deren Umsetzung werden in diesem Artikel beschrieben und hierbei auch weitere Schritte sowie offene Fragen aufgezeigt.

 

Populäre Musik in der Lehrerbildung – Eine Initiative zur Verbesserung der Integration Populärer Musik in den Lehramtsstudiengängen Musik. In: Ahlers, Michael (Hrsg.): Popmusik-Vermittlung zwischen Schule, Hochschule und Beruf. Münster: Lit Verlag, 2015 (S. 321-339).

An analysis of the actual integration of Popular Music into teacher training in Germany shows a very fragmented picture: in terms of both quantity and quality, most of the instruction continues to be much more focussed on personal resources at the different institutions than on what is required of music teachers in their professional practice at public schools. On this basis, and with a strong view on the professional field of music education, a team of professors and teachers, backed by experts of the different subjects, worked out a number of recommendations for the various topics of how Popular Music should be integrated into teacher training. This article provides ample and detailed background information on how these recommendations came about, reports on their actual adoption in universities and music academies in Germany, and shows desiderata for the next steps to integrate Popular Music as a natural part into music teacher training.

 

Horizonte öffnen – Eine Frage der Perspektive. In: Musik & Bildung 3.14, "Horizonte öffnen" zum Thema des 2. Bundeskongresses Musikunterricht 2014 in Leipzig. Mainz: Schott Verlag (S. 32-33).

Vom Mitherausgeber dieses Themenheftes von Musik & Bildung, welches sich schwerpunktmäßig der Thematik des im September 2014 in Leipzig stattfindenden 2. Bundeskongress Musikunterricht widmet, wird in diesem Grundsatzartikel eine Einführung in die Kongressthematik gegeben. Hierbei wird das übergreifende Kongressthema aus wissenschaftlicher, pädagogischer und politischer Perspektive beleuchtet sowie mögliche, bzw. erstrebenswerte, Horizonterweiterungen als Chancen des Lernens, der Entwicklung und des Verständnisses herausgearbeitet. In mehreren unterrichtspraktischen Beiträgen werden diese allgemeinen Überlegungen in diesem Heft zusätzlich in konkrete Unterrichtsprojekte umgesetzt.

 

Michael Pabst-Kruegre / Jürgen Terhag: Musikunterricht Heute 9Michael Pabst-Kruegre / Jürgen Terhag: Musikunterricht Heute 9

Musikunterricht Heute Band 9 – "Musizieren mit Schulklassen"  (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Terhag). Oldershausen: Lugert Verlag, 2012.

Dokumentationsband zum 43. Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 in Lübeck mit Beiträgen verschiedener Referentinnen und Referenten, Grundlegenden Aufsätzen zum Tagungsthema, Transkriptionen von Podiumsdiskussionen, Modellen erfolgreicher Unterrichtspraxis, Dokumentation der Plakatausstellung zum Kongressthema uvm.

 

Musizieren mit Schulklassen   Neue Unterrichtsmodelle oder selbstverständlicher Bestandteil des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen? In: Pabst-Krueger, Michael / Terhag, Jürgen (Hrsg.): Musikunterricht Heute Band 9 – "Musizieren mit Schulklassen". Oldershausen: Lugert Verlag, 2012 (S. 25-34).

Ausgehend von einer Analyse der aktuellen Situation des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen werden in diesem Aufsatz zunächst Merkmale und Gründe für die Krise musikalischer Bildung herausgearbeitet und in den gesellschaftlichen Gesamtkontext gestellt. Verschiedene Modelle des Musizierens mit Schulklassen werden hinsichtlich ihrer Bildungsziele beleuchtet und die Notwendigkeit eines alle Bereiche musikalischer Erfahrung einschließendem Musikunterrichts begründet, der z. B. Musik hören, sich zur Musik bewegen, Musik anderer Kulturen erfahren, musikalische Erfahrungen reflektieren, über Musik diskutieren usw., einschließen muss. Ziele und Strategien zur Verbesserung der Rahmenbedingungen schulischen Musikunterrichts runden den Artikel ab.

 

Musizieren mit Schulklassen im Mittelpunkt des Musikunterrichts – Begründungen und Konsequenzen für die Musiklehrerbildung. Diskussion Musikpädagogik, Sonderheft S3 zum 43. Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 in Lübeck. Altenmedingen: Hildegard-Junker-Verlag (S. 21-28).

Im Spannungsfeld des an vielen Schulen langsam verschwindenden "normalen" Musikunterrichts auf der einen und den vielen Aktivitäten und Modellen zum Klassenmusizieren auf der anderen Seite werden in diesem Artikel zunächst mögliche Ursachen für die Krise des Musikunterrichts an allgemein bildenden Schulen diskutiert. Anschließend werden aktuelle Entwicklungen aufgezeigt, die zu einer Verbesserung des Musikunterrichts insbesondere im Bereich des aktiven Musizierens mit den Schülerinnen und Schülern führen können, indem insbesondere die Ausbildung künftiger Musik-Lehrkräfte den Anforderungen eines umfassenden, musikalische Primär-Erfahrungen für alle Schüler/innen ebenso bereitstellenden wie Reflexion, Analyse, Synthese, kulturgeschichtliche und musikethnologische Umfelder usw. einschließenden Musikunterrichts angepasst werden. Hierbei werden Ergebnisse der Arbeit der AG Schulmusik und des Arbeitskreises Populäre Musik in der Lehrerbildung sowie die Grundkonzeption des 43. Bundeskongresses für Musikpädagogik in Lübeck zum Thema "Musizieren mit Schulklassen - Praxis * Konzepte * Perspektiven" vorgestellt.

 

Populäre Musik in der Musiklehrerbildung - Eine Initiative zur Verbesserung des Lehramtsstudiums (Veröffentlichung in Co-Autorschaft mit Jürgen Terhag). In: Georg Maas / Jürgen Terhag (Hrsg.): Musikunterricht heute (Band 8) - Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen. 50 Jahre Populäre Musik in der Schule (S. 58-64). Marschacht: Lugert Verlag, 2010.

Im Rahmen des 42. AfS-Bundeskongresses für Musikpädagogik 2009 in Halle/Saale zum Thema „50 Jahre Populäre Musik in der Schule“ wurde von den Autoren dieses Beitrags der „Arbeitskreis Populäre Musik in der Musiklehrerbildung“ gegründet. Sie stellen hier die veränderten Rahmenbedingungen an Schulen und Hochschulen dar, die eine systematische Aufarbeitung des Themenfeldes notwendig macht und die Erarbeitung von Leitlinien und deren Umsetzungsmöglichkeiten an den verschiedenen Ausbildungsinstitutionen hilfreich erscheinen lässt. Erste Ergebnisse für den Bereich der Zugangsbedingungen und Eignungsprüfungen zu den Lehramtsstudiengängen für im Bereich Populärer Musik sozialisierter Bewerber/innen werden vorgestellt sowie Ausblicke auf die weitere Arbeit des Gremiums gegeben.

 

Kann man als Popmusiker Musiklehrer werden? - Neue Herausforderungen für die Musiklehrerbildung (Veröffentlichung in Co-Autorschaft mit Jürgen Terhag). Musik und Unterricht 99, 2. Quartal 2010 (S. 57-60). Marschacht: Lugert Verlag.

Ausgehend von den gravierenden Veränderungen bezüglich der Behandlung Populärer Musik im Musikunterricht an Allgemeinbildenden Schulen in den vergangenen Jahrzehnten öffnen sich nach und nach auch die Musikhochschulen den Inhalten Populärer Musik. Auch nach der Einrichtung entsprechender Studiengänge sowie teilweise möglicher Schwerpunktbildungen im Bereich Populärer Musik sind die Zugangsbedingungen in den Lehramtsstudiengängen für Bewerber/innen mit Sozialisierung in Populärer Musik jedoch noch immer ungünstig. Zur Verbesserung dieser Situation hat der "Arbeitskreis Populäre Musik in der Musiklehrerbildung" beim 42. Bundeskongress für Musikpädagogik zum Thema "Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen - 50 Jahre Populäre Musik in der Schule" im September 2009 die „Hallische Erklärung“ veröffentlicht und anschließend hierzu auch Umsetzungsmöglichkeiten für die Lehramtsstudiengänge erarbeitet. Durch diesen Beitrag sollen die sich abzeichnenden und bereits eingetretenen Veränderungen der Bildungsmöglichkeiten im Bereich Populärer Musik an Musikhochschulen einem größeren Kreis bekannt gemacht werden mit dem Ziel, entsprechend qualifizierte Musiker für ein Lehramtsstudium Musik zu gewinnen.

 

Hallische Erklärung. Veröffentlichung des "Arbeitskreises Populäre Musik in der Musiklehrerbildung" am 25. September 2009 beim 42. Bundeskongress für Musikpädagogik in Halle/Saale.

Ziel dieses Textes ist die Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten derjenigen Studierwilligen zum Studium der Musikpädagogik an Musikhochschulen und Universitäten, die durch Populäre Musik (Pop, Jazz, Rock etc.) sozialisiert wurden. Er wurde von dem beim 42. Bundeskongress für Musikpädagogik zum Thema "Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen - 50 Jahre Populäre Musik in der Schule" im September 2009 in Halle/Saale gegründeten "Arbeitskreis Populäre Musik in der Musiklehrerbildung" in Zusammenarbeit mit weiteren Hochschullehrern aus dem Bereich der Musiklehrerbildung verfasst und ist Teil einer Initiative zur Integration Populärer Musik in alle Teile der Musiklehrerbildung.

Der gesamte Text der "Hallischen Erklärung" findet sich hier.

 

Einführung von BA/MA-Studienstrukturen an der Musikhochschule Lübeck. Diskussion Musikpädagogik, Heft 29, 1. Quartal 2006 (S. 24-33). Altenmedingen: Hildegard-Junker-Verlag.

Ausgehend von den besonderen Rahmenbedingungen der Musikhochschule Lübeck werden Überlegungen und Prozesse zur Umstrukturierung der Schulmusik-Studiengänge und der gesamten Lehrangebote auf BA/MA-Studienstrukturen dargestellt. Hierbei wird beschrieben, in welcher Weise sowohl den veränderten Bedingungen im Praxisfeld Allgemeinbildende Schulen, als auch den komplexen inhaltlichen und organisatorischen Gegebenheiten des Schulmusikstudiums Rechnung getragen werden kann. Die Hauptaufgabe der Modularisierung aller Lehr-/Lernangebote wird hier anhand eines „Kompetenzmodells Schulmusik“ bearbeitet, welches seinerseits auf die Lehrpläne an den Schulen und die Ausbildungsstandards im Referendariat Bezug nimmt. Der geplante Projekt-Prozess-Ablauf zur Umsetzung der Studienreform wird beschrieben sowie Problemfelder, Befürchtungen und Hoffnungen für die Umsetzungsphase aufgezeigt, wodurch der Charakter eines sich ständig verändernden Arbeitsfeldes verdeutlicht wird.

 

Neue Studienstrukturen im Studiengang Schulmusik an der Musikhochschule Lübeck. vds-magazin 13, November 2005 (S. 51-56). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Im Spannungsfeld schwieriger Rahmenbedingungen für die Lehrerbildung an der Musikhochschule Lübeck aufgrund der räumlich weit entfernten Universitäten und sich verändernder Anforderungen an die Absolventen von Lehramtsstudiengängen wurden in den Jahren 2003-2005 weitreichende Studienreformen durchgeführt. Diese beinhalten die Einführung Berufsbezogener Studienschwerpunkte, Möglichkeiten zu individuellen Profilbildungen im künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Bereich, die Intensivierung von Schulpraktika, Wahlmöglichkeiten bezüglich des zweiten Schulfaches (2 Fächer für die Sekundarstufen I+II, Zweitfach nur für Sek. I oder Musik als alleiniges Unterrichtsfach), die Einrichtung von Aufbaustudiengängen für Diplom-Musikerzieher und -Kirchenmusiker sowie viele interne Innovationen und Verbesserungen. Hierdurch konnte die Attraktivität des Lehramtsstudiums in Lübeck erheblich verbessert und die Anzahl der Studienanfänger deutlich erhöht werden.