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Themenbereich Musizieren mit Schulklassen und Laienensembles

 

Karneval in Rio - Samba als Lebensgefühl einer ganzen Nation und für alle Generationen.Grundschule Musik Nr. 85 (1. Quartal 2018). Seelze-Velber: Friedrich Verlag (S. 30-33).

Sambarhythmen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten zum musikpädagogischen, künstlerischen und auch fächerübergreifenden Einsatz in den unterschiedlichsten Lerngruppen und Ensembles. Am Beispiel eines für Kinder im Alter von 8-12 Jahren konzipierten Funky-Samba werden diese hier vorgestellt und dabei viele Hinweise zur unterrichtspraktischen Umsetzung gegeben.

 

Klassenmusizieren. In: Jank, Werner (Hrsg.): Musik-Didaktik: Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Mannheim: Cornelsen Scriptor, 2013 (5., überarbeitete Auflage, S. 158-168).

Klassenmusizieren ist inzwischen zentraler Bestandteil des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen aller Schul- und Altersstufen. In diesem Grundsatzartikel werden historische Einordnungen vorgenommen, die in der Literatur und im fachdidaktischen Sprachgebrauch teilweise unterschiedlich verwendeten Begriffe analysiert und präzisiert, die wichtigsten Intentionen sowie die unterschiedlichen Formen des Musizierens mit Schulklassen beschrieben, Problemfelder benannt und Perspektiven des Klassenmusizieren im Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen aufgezeigt.

Dieser Beitrag wurde im Rahmen der Neuauflage der Musik-Didaktik neu geschrieben um den aktuellen Entwicklungen und der Bedeutung dieses zentralen Bestandteiles musikpädagogischen Handelns Rechnung zu tragen.

 

Live-Arrangement mit Sambarhythmen – Anspruchsvolles und erfüllendes Laienmusizieren unter Nutzung vielfältiger Potenziale in heterogenen Lerngruppen. In: Nimczik, Ortwin / Terhag, Jürgen (Hrsg.): Musikunterricht, Band 1 - Dokumentation zum 1. Bundeskongress Musikunterricht 2012 in Weimar. Kassel: Arbeitskreis für Schulmusik und Allgemeine Musikpädagogik e. V., 2013 (S. 140-155).

Die von Jürgen Terhag und Michael Pabst-Krueger seit vielen Jahren unabhängig voneinander entwickelten musikpraktisch-musikpädagogischen Konzeptionen „Live-Arrangement“ und „Sambarhythmen im Musikunterricht“ greifen beide die typischerweise große Heterogenität in Laienensembles und schulischen Lerngruppen auf und machen diese für das aktive Musizieren nutzbar. Sie ermöglichen eine große Flexibilität im Umgang mit musikalischem Material, wodurch das musikalische Endergebnis grundsätzlich unvorhersehbar ist und damit jede Probe und jeder Auftritt zu einem einzigartigen Ereignis wird. Während mit „Live-Arrangement“ prinzipiell genre- und stilunabhängig gearbeitet werden kann, thematisiert „Sambarhythmen im Musikunterricht“ eine zwar große, aber dennoch deutlich umgrenzte Stilfamilie, die hiermit durch unterschiedliche Konzepte und Materialien für die verschiedenen Samba-Stilistiken in ihrer ganzen Bandbreite erfahrbar gemacht wird. Beide Konzeptionen erfordern hohe Kompetenzen der Lehrenden in Bezug auf die Gruppenleitung, eine flexible Steuerung von Gruppenprozessen und die spontane Aufnahme von Impulsen aus der Lerngruppe. Unterschiede bestehen besonders im Umfang von Improvisation und kreativem Gestalten während des Musizierens, die beim Live-Arrangement in der gesamten Gruppe angeregt werden, im Samba dagegen weitgehend unüblich sind und weitgehend beim Gruppenleiter liegen, sowie bei der Übertragung von Leitungsfunktionen auf die Gruppenmitglieder, die im Samba traditionsgemäß unüblich ist und auch in der entsprechenden pädagogischen Konzeption eine geringere Rolle spielt als im Live-Arrangement.

In diesem Artikel werden die Grundlagen und Anwendungsbereiche beider Konzepte skizziert und gegenübergestellt, anschließend werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet sowie Möglichkeiten weitergehender Anwendung von Prinzipien des Live-Arrangements bei der Arbeit mit Sambarhythmen in Laienensembles aufgezeigt.

 

Musikunterricht Heute Band 9 – "Musizieren mit Schulklassen"  (Herausgeber, gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Terhag). Oldershausen: Lugert Verlag, 2012.

Dokumentationsband zum 43. Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 in Lübeck mit Beiträgen verschiedener Referentinnen und Referenten, Grundlegenden Aufsätzen zum Tagungsthema, Transkriptionen von Podiumsdiskussionen, Modelle erfolgreicher Unterrichtspraxis, Dokumentation der Plakatausstellung zum Kongressthema uvm.

 

Samba Reggae. mip-journal 35/2012. Rum/Innsbruck: Helbling Verlagsgesellschaft m.b.H. (S. 62-67, incl. Audio- und Videobeispielen auf CD und DVD).

Sambarhythmen bieten für den Musikunterricht mit unterschiedlichsten Lerngruppen reichhaltige und äußerst flexible Einsatz- und Arbeitsmöglichkeiten auf vielen verschiedenen Leistungsniveaus. Sie werden außerdem auch in ihrem Ursprungsland Brasilien intensiv für pädagogische und soziale Zielsetzungen genutzt.

In diesem Artikel werden am Beispiel des Samba Reggae Modelle zum Musizieren von Sambarhythmen in Schulklassen vorgestellt, die auf ganz unterschiedlichen Niveaustufen stilgerecht und motivierend musiziert werden können. Neben reinen Percussion-Grooves und -Arrangements enthält der Beitrag auch Spielmodelle mit Harmonie- und Melodiepattern sowie viele Tipps für die Einstudierungen und zur Realisierung flexibler und klanglich abwechslungsreicher Musizierstunden.

Informationen und Arbeitsaufgaben für die Schülerinnen und Schüler, Originalaufnahmen verschiedener Sambastilistiken auf CD, Anleitungen zum Instrumentalspiel auf DVD, Hinweise zur Übertragung der Rhythmen auf andere "Schul-Instrumente" sowie umfangreiche Literatur-, Medien- und Bezugshinweise runden den Artikel ab.

 

Sambarhythmen im Musikunterricht – Ein Dauerbrenner mit vielen Möglichkeiten und Chancen. Musik & Bildung 3.11, "Musizieren mit Schulklassen" zum Thema des 43. Bundeskongresses für Musikpädagogik 2011 in Lübeck. Mainz: Schott Verlag (S. 20-27, incl. Audio- und Videobeispielen auf CD und DVD).

Sambarhythmen bieten für den Musikunterricht mit unterschiedlichsten Lerngruppen reichhaltige und äußerst flexible Einsatz- und Arbeitsmöglichkeiten auf vielen verschiedenen Leistungsniveaus. Sie werden außerdem auch in ihrem Ursprungsland Brasilien intensiv für pädagogische und soziale Zielsetzungen genutzt.

In diesem Artikel wird am Beispiel des Samba Batucada ein Modell zum Arrangieren und Musizieren von Sambarhythmen vorgestellt, welches die im Original hochkomplexen Sambarhythmen durch geschickte Vereinfachungen und Zusammenstellungen von Stimmen und Instrumenten in Arrangements überführt, die auf allen Niveaustufen stilgerecht und motivierend musiziert werden können. Hierbei kann hervorragend auch differenzierend gearbeitet werden, wodurch auch Personen sehr verschiedener Niveaustufen in einem Ensemble zusammenspielen, sich hierbei gegenseitig unterstützen und klanglich ergänzen können.

Neben den musikalischen Grundlagen, Prinzipien zur Bearbeitung und zum Arrangement von Sambarhythmen sowie der Vorstellung der wichtigsten Sambainstrumente und deren Spieltechniken werden verschiedene Spielmodelle, Grooves, Breaks und Arrangements vorgestellt. Hinweise zur Probenmethodik und zur Übertragung der Rhythmen auf andere "Schul-Instrumente" sowie umfangreiche Literatur-, Medien- und Bezugshinweise runden den Artikel ab.

Auf den zum Heft erhältlichen Datenträgern befinden sich Musikbeispiele zu verschiedenen Stilistiken des Samba, Einspielungen der vorgestellten Arrangements und Filmausschnitte aus der Arbeit mit einer Laien-Sambagruppe.

 

Drumgrooves mit vielen Gesichtern - Ohne Drumset voll im Groove... In: Georg Maas / Jürgen Terhag (Hrsg.): Musikunterricht heute (Band 8) - Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen. 50 Jahre Populäre Musik in der Schule (S. 149-156). Marschacht: Lugert Verlag, 2010.

Typische Begleitgrooves für das Drumset können auf vielfältige Weise auch mit der Stimme, als Bodypercussion, mit Percussion-Instrumenten oder Boomwhackers zum Klingen gebracht werden. Sie lassen sich hierbei teilweise sogar harmonisieren, z. B. mit Boomwhackers oder Stabspielen. Die hier dargestellten Materialien stellen die Klangqualität der verschiedenen Arrangements und deren Umsetzbarkeit mit Laienensembles in den Mittelpunkt. Sie enthalten außerdem viele praxiserprobte methodische Hinweise sowie umfangreiche Literaturtipps zu den einzelnen Themenbereichen.

 

Orff´sches Instrumentarium und Klangkultur im Musikunterricht. vds-magazin 19, November 2008 (S. 41-44). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Die besondere Eignung von Percussionsinstrumenten und Stabspielen, dem so genannten Orff´schen Instrumentarium, für das Musizieren mit Laienensembles im Musikunterricht wird hier anhand praxisorientierter Hinweise zu elementaren Spieltechniken typischer Schulinstrumente aufgezeigt. Besondere Beachtung erfährt in diesem Zusammenhang die klangliche Komponente des Instrumentalspiels mit Laienensembles. Unter diesem Gesichtspunkt wird auch die Nutzung von Percussionsinstrumenten in anderen pädagogischen Konzepten, hier am Beispiel von Drum Circles, einer kritischen Betrachtung unterzogen. Dabei werden insbesondere musikpädagogisch problematische Aspekte einer überwiegend funktionalen Nutzung von Musikinstrumenten im Musikunterricht thematisiert. Hinweise auf empfehlenswerte, klanglich reizvolle und stilistisch variantenreiche Literatur für die Arbeit mit Percussionsinstrumenten und Stabspielen sowie zur Objekt- und Bodypercussion runden diesen Artikel ab.

 

Gruppenmusizieren im Musikunterricht an Allgemeinbildenden Schulen. Überlegungen zum Praxis-Theorie-Bezug in musikalischen Bildungsangeboten an Schulen. vds-magazin 18, April 2008 (S. 60-63). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Das Spannungsverhältnis von Instrumental-/Gesangsklassen einerseits und Musikunterricht traditioneller Prägung andererseits wird zum Anlass einer Analyse der aktuellen Krise musikalischer Bildung an Allgemeinbildenden Schulen genommen und dabei insbesondere der vielfach fehlende Praxis-Theorie-Bezug in beiden Formen musikalischer Lernangebote problematisiert. Die für eine intensive Vernetzung musikalischer Primärerfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit musiktheoretischen, -historischen und ‑wissenschaftlichen Lerninhalten erforderlichen Kompetenzen bei den Lehrkräften werden aufgezeigt und entsprechende Anforderungen an die Ausbildung von Musiklehrerinnen und Musiklehrern dargestellt.

 

Sambarhythmen im Musikunterricht – ein Dauerbrenner mit vielen Möglichkeiten und Chancen. vds-magazin 16, Mai 2007 (S. 63-66). Barendorf: Verband Deutscher Schulmusiker e.V.

Die musikalischen Merkmale des Samba werden analysiert und Möglichkeiten zur Vereinfachung für die Arbeit mit Laienensembles aufgezeigt. Die wichtigsten Instrumente des Samba und ein Arrangement "Minimal Batucada" werden vorgestellt, wodurch die stilistischen Besonderheiten der Karnevalsrhythmen aus Rio de Janeiro auf spieltechnisch einfache Weise, aber dennoch stiltypisch, zum Klingen gebracht werden können.